Die Internationale Eislauf-Union ISU geht weiter von Blut-Doping im Fall Claudia Pechstein aus und hat mit Nachdruck die Richtigkeit der Zwei-Jahres-Sperre für die deutsche Eisschnelllauf Olympiasiegerin unterstrichen. In einer Erklärung bestritt die ISU in Erwiderung auf deren Antrag auf Revision des Verfahrens, dass die Blut-Anomalie Pechsteins der Grund für die erhöhten Retikulozytenwerte gewesen sein könnte. Deutsche Blut-Experten hatten bei Pechstein eine Blutkrankheit namens hereditäre Sphärozytose diagnostiziert. Laut ISU sei kein Grund für die Wiederaufnahme des Verfahrens gegeben.