Das DFB Sportgericht hat den Bundesligisten Eintracht Frankfurt wegen fortgesetzten unsportlichen Verhaltens mit einer Geldstrafe in Höhe von 10.000 Euro belegt.Vor und während des Bundesligspiels zwischen dem 1. FC Nürnberg und Eintracht Frankfurt am 23. Januar 2010 in Nürnberg wurden im Frankfurter Zuschauerblock mehrfach Knallkörper gezündet. Zudem kam es mehrfach zu Feuer- und Rauchentwicklung im Frankfurter Block.
Nochmalige Verfehlungen dieser Art könnten erhebliche Folgen haben”, sagte der zuständige Vorstand Klaus Lötzbeier. Die Frankfurter wurden mit der dritten Geldstrafe innerhalb von dreieinhalb Monaten belegt.















Man muss sich das mal klarmachen: Alleine von 2002 bis Anfang 2009 – so die nun offizielle veröffentlichten Zahlen – wurde die Eintracht sage und schreibe 17 Mal vom DFB wegen ihrer “Fans” vom DFB mit Geldstrafen sanktioniert; immer und immer wieder übrigens versehen mit lächerlichen und offenkundig nicht ernst gemeinten Androhungen härterer Sanktionen (Platzsperre, Spiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit) im Wiederholungsfall, der seit 2002 nun schon rund 20 Mal (!!) eintrat.
Man stelle sich nur einmal vor irgendein anderer Verein der nicht am Sitz des DFB und der DFL zu hause ist hätte auch nur annähernd so viele Vorfälle wie die Eintracht (sc. rund 20 seit 2002, nur die registrierten/geahndeten!) zu verzeichnen.
zu Fussballer meint:
Natürlich kann und muss man dem Treiben der “Pyromanen” kritisch gegenüber stehen, aber wenn man sich schon dazu auslässt sollte man sich der eigenen Meinung bedienen und nicht bei anderen (aus dem Eintracht Fan Forum) und dazu auch noch falsch abschreiben.
Kein anderer Verein fiel in den letzten Jahren auch nur annähernd so oft negativ wegen seiner eignen “Fans” auf. Und immer und immer wieder gibt es nur läppische Geldstrafen für die Eintracht; anderswo jedenfalls sind die Geldstrafen im Vergleich höher schon beim ersten oder zweiten Verstoß und keineswegs immer nur Geldstrafen (siehe Aachen, Rostock bei vergleichbaren Pyro-Aktionen). Es ist wohl immer noch so, dass der Klub mit dem gleichen Sitz wie der DFB und die DFL in Frankfurt bevorzugt wird außerhalb des grünen Rasens!
Und ganz deutlich: Die “Hooltras”(Wortschöpfung aus Hooligans und Ultras)-Problematik in Frankfurt ist hausgemacht. Immer und immer wieder von der offiziellen Fanbetreuung und damit vom Verein und der Eintracht AG selbst protegiert, z.B. durch eine in die Stadiontechnik implementierte Megaphonanlage, Zaunfahnenplätze und die Genehmigung (und Förderung) übergroßer Schwenkfahnen, Stehplatzdauerkartenverteilung und verantwortungslose Aufhebung von Stadionverboten uvm.. Dieses freiwillige Entgegenkommen des Vereins hat die Frankfurter Ultras doch erst dazu verleitet, die eigene Bedeutung zu überschätzen und sich zu verselbständigen. Sie fühlen sich (zurecht!) sicher bei all ihren Aktionen die einzig der Selbstdarstellung (keineswegs der Unterstützung der Mannschaft) dienen, wie z.B. bei den Pyro-Aktionen. Und auch der Verein, bzw. die AG kann sich sicher fühlen: Richtig bestraft werden die vom DFB nie, da gehe ich jede Wette ein!