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16:35 27. Februar 2009
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Alarmstufe eins beim badisch-schwäbischen Derby: Die Polizei hat vor dem Süd-Klassiker zwischen dem Karlsruher SC und dem VfB Stuttgart die höchste Sicherheitsstufe ausgerufen.
Polizeisprecher Fritz Bachholz gab keine genauen Zahlen bekannt und sprach nur von «mehreren hundert Beamten», die Krawalle und Schlägereien möglichst schon im Vorfeld verhindern sollen. KSC-Manager Rolf Dohmen rechnet mit ähnlichen Sicherheitsdimensionen wie beim ebenso brisanten Spiel gegen Eintracht Frankfurt vor einer Woche. «Ich denke, es werden 500 Polizisten im Einsatz sein. Dazu kommen 500 Ordner von uns.»
Der VfB hat ebenfalls Vorkehrungen getroffen. «Von uns reisen Ordner mit», sagte ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur dpa, verzichtete aber bewusst auf detaillierte Angaben. Buchholz berichtete, die mit dem Zug anreisenden Stuttgarter Fans würden am Bahnhof in Durlach von der Polizei empfangen und mit Bussen ins Wildparkstadion gebracht. «Wer einzeln nach Karlsruhe reist, muss zudem damit rechnen, dass er einem Polizisten gegenüber steht» sagte er. Die VfB-Ordner sollen in ihrem Block für Ruhe unter den Problem-Fans sorgen.
Die Verantwortlichen beider Vereine sind sich der Gefahr von Randale bewusst, heizen die Emotionen aber bewusst nicht zusätzlich an. «Man sieht schon an der öffentlichen Reaktion, dass es sich hier immer um ein Lokalderby mit hoher Brisanz handelt, das schon in der Vergangenheit immer hohe Motivation freigesetzt hat», sagte KSC-Coach Edmund Becker. «Das ist kein normales Spiel. Da wird es hart zur Sache gehen», pflichtete VfB-Teamchef Markus Babbel bei.
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20:52 28. Februar 2009
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Was haben Frankfurt und Stuttgart gemeinsam? Wenn ihre Fußballvereine in den Wildpark kommen, gilt die höchste Sicherheitsstufe.
Letzte Woche waren es einige Frankfurter "Problemfans", die die Polizei auf Trab hielten und an diesem Sonntag fallen die Schwaben in Karlsruhe ein.
Die Polizei geht davon aus, dass 5.000 bis 6.000 VfB Fans zum Spiel anreisen. Doch sie kommen nicht alleine: die Stuttgarter Fans werden von "fankundigen" Polizisten begleitet. So oder so tauschen sich die Ordnungshüter "immer rege" mit ihren Kollegen aus der nächsten gegnerischen Fußballstadt aus, wie Jürgen Schöfer von der Karlsruher Polizei gegenüber ka-news verrät. Für den Weg von Stuttgart nach Karlsruhe ist sogar die Bundespolizei zuständig, da Bahnhöfe und Schienen in ihren Aufgabenbereich fallen. Im Gespräch verweisen sie auf die "zurückliegenden Erfahrungen", und denen angemessen wird ihre Personalstärke am Sonntag sein. Dennoch "wird es kein Flaschenverbot im Zug" geben, so ein Polizeisprecher.
Polizei appeliert in einem Brief an VfB Fans
In Karlsruhe wird es am Sonntag ein enormes Sicherheitsaufgebot geben: Zirka 500 Polizisten und 450 bis 500 KSC-Ordner werden versuchen, für einen geregelten Fußballsonntag zu sorgen. Auch die Verantwortlichen beim KSC appelieren schon seit längerem an die Fans, ihren Club am Sonntag friedlich zu unterstützten. Fritz Rüffel von der Karlsruher Polizei hat sogar einen Brief an die VfB-Fans verfasst, in dem heißt es:"Wir von der Karlsruher Polizei wünschen uns bei aller Leidenschaft und Rivalität ein friedliches Aufeinandertreffen".
Im Wildpark selbst bedeutet die höchste Sicherheitsstufe, dass die Blocks zwischen heimischen und auswärtigen Fans freibleiben werden, erklärt der Pressesprecher Jörg Bock, "wir arbeiten mit allen sehr eng zusammen- mit dem VfB, dem Sicherheitsdienst und der Polizei." Im Vorfeld gab es bereits zahlreiche vorbereitende Gespräche mit allen Beteiligten.
Schöfer hofft, dass seine Kollegen und er den Sonntag "einigermaßen geregelt über die Bühne bekommen, damit endlich mal wieder der Fußball im Mittelpunkt steht!" http://www.ka-news.de/nachrich…..t86,156784
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17:24 1. März 2009
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Fans blockieren VfB-Bus
Vor dem brisanten Derby zwischen dem Karlsruher SC und dem VfB Stuttgart ist es zu den befürchteten Ausschreitungen gekommen. Randalierer bewarfen den Mannschaftsbus des VfB und blockierten die Zufahrt.
Da die Schwaben erst eine Stunde vor dem geplanten Spielbeginn das Stadion erreichten, wurde der Anpfiff um eine Viertelstunde verschoben.
Die Karlsruher Polizei hatte bereits im Vorfeld der Partie die höchste Sicherheitsstufe ausgerufen. Schon im letzten Jahr war es beim Derby in Stuttgart zu heftigen Ausschreitungen gekommen.
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17:32 1. März 2009
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Randalierer stoppen VfB-Bus Randalierer haben den Beginn des Derbys zwischen dem Karlsruher SC und dem VfB Stuttgart in der Fußball-Bundesliga verzögert.
Mehrere hundert Chaoten versperrten vor dem Wildparkstadion dem Mannschaftsbus der Gäste die Zufahrt und mussten von berittenen Polizisten zurückgedrängt werden. Die Randalierer brüllten daraufhin Schmähparolen gegen den VfB und warfen Feuerwerkskörper. Der Fahrer des VfB-Busses wendete daraufhin das Gefährt und fuhr über Umwege zu einem anderen Stadioneingang.
Dort wurde der Bus zwar von mehreren KSC-Anhängern mit Bierbechern beworfen, konnte aber letztlich mit Verspätung auf das Gelände der Arena rollen. Sichtlich genervt betraten die VfB-Profis kurz darauf ihre Kabine. Wegen der Vorfälle entschied Schiedsrichter Felix Brych, die Partie mit einer Viertelstunde Verspätung anzupfeifen. Bei dem brisanten badisch-schwäbischen Derby waren insgesamt mehr als 1000 Sicherheitskräfte im Einsatz. http://www.ka-news.de/fussball…..470,158401
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19:54 1. März 2009
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Auch in der Stadt gibt's Straßen-Schlachten. Polizei-Bilanz: 150 Randalierer (hauptsächlich VfB-Ultras) werden in Gewahrsam genommen. KSC-Trainer Becker: „Schade, dass der Sport durch solche Ausschreitungen in den Hintergrund gerät."
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21:24 1. März 2009
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Bereits am Bahnhof Karlsruhe-Durlach war es zu Auseinandersetzungen gekommen. Die Polizei nahm 150 VfB-Fans in Gewahrsam, die teils vermummt Flaschen auf die Beamten geworfen sowie Silvesterböller und Leuchtspurmunition gezündet hatten.
Auch nach dem Abpfiff hatten die Einsatzkräfte alle Hände voll zu tun, um Zusammenstöße zwischen den Anhängern beider Clubs zu vermeiden. «Es gibt ein hohes Gewaltpotenzial», erklärte ein Polizeisprecher am Abend nach dem Spiel. Durch die Böller hätten mehrere Beamte ein Knalltrauma erlitten.
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21:54 1. März 2009
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22:24 1. März 2009
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Randale in Karlsruhe
Fans verbreiten Angst und Schrecken Karlsruhe – Alle Appelle verhallten ungehört: Die Fans beider Clubs fielen erneut unangenehm auf. Per Sitzblockade hinderten Anhänger des Karlsruher SC den Bus der Roten an der Weiterfahrt. Folge: Das VfB-Team traf erst um 16.10 Uhr im Wildparkstadion ein, das Spiel wurde 15 Minuten später angepfiffen. Zu dieser Zeit befanden sich 150 VfB-Fans bereits in Polizeigewahrsam.
"Heut' werde die Schwobe weggeblase, wie sich's ghört", krakeelte ein blau-weiß gewandeter Fan und zeigte dem VfB-Busfahrer den Stinkefinger. Eine harmlose Geste im Vergleich zu dem, was Jürgen Dispan kurz vorher erlebt hatte. Teilweise vermummte KSC-Fans bewarfen den Bus mit Eiern, Steinen, Bechern sowie einer Flasche und zündeten Rauchbomben. Zwei Dellen bleiben den Roten als Andenken. Dispan ("Ich habe Gas gegeben, mir wurde es ganz anders") und VfB-Manager Horst Heldt reagierten empört: "1000 Fans haben uns die Zufahrt versperrt. Wir mussten ganz außen herumfahren, um ans Stadion zu gelangen. Für einen Gast ist das eine katastrophale Anfahrt."
Rund ging es auch am Durlacher Bahnhof. Mit drei Zügen waren die VfB-Fans dort angekommen und hatten sofort Busse und Polizisten mit Flaschen beworfen. Zudem zündeten sie Pyrotechnik. Trotzdem wurden sie von den Einsatzkräften zum Stadion geleitet. Nachdem dort etliche vermummte Fans der Aufforderung der Polizei, Schals und Kapuzen abzulegen, nicht nachgekommen waren, wurden sie vorübergehend festgenommen und in eine Gefangenensammelstelle in Karlsruhe gebracht. "Das waren rund 150 Mitglieder von Commando Cannstatt", erklärte Polizeisprecher Jürgen Schöfer, "das Gewaltpotenzial ist enorm hoch, beide Seiten haben ihre gewaltbereite Masse mobilisiert." Die Bilanz: mehrere von Flaschen verletzte Polizisten. "Und einige Kollegen erlitten durch die Pyrotechnik ein Knalltrauma", sagte Schöfer. KSC-Trainer Edmund Becker meinte: "Schade, wenn der Sport in den Hintergrund gedrängt wird." http://www.stuttgarter-nachric…..hp/1960940
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23:30 1. März 2009
| Morlock
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23:00 1. März 2009
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Massiver Polizeieinsatz am Rande des Derbys KSC-VfB (01.03.09)
Karlsruhe. Nur durch ein massives Aufgebot an Polizeikräften konnte die Polizei am Rande des Derbys KSC – VfB Stuttgart am Sonntag größere Auseinandersetzungen zwischen den beiden Fanlagern verhindern. Trotz des Einsatzes von rund 600 Polizeibeamten kam es auf beiden Seiten außerhalb des Stadions zu starkem Einsatz von Pyrotechnik. Durch explodierende Feuerwerkskörper wurden zehn Beamte leicht verletzt und erlitten vorübergehende Hörschäden.
Bereits bei der Ankunft der Stuttgarter Fans am Bahnhof in Durlach am Nachmittag schossen mehrere Unbelehrbare Leuchtspurmunition und Feuerwerkskörper ab und zündeten Bengalfeuer und Nebelpulver. Zudem wurden die Einsatzkräfte der Polizei mit Flaschen und anderen Gegenständen beworfen. Eine Gruppe von rund 100 Problemfans aus Stuttgart hatte die eingesetzten Züge schon zuvor verlassen und war mit einer S-Bahn nach Karlsruhe gekommen. Sowohl diese Gruppe als auch die weiteren rund 1.500 Stuttgarter Anhänger wurden mit Bussen zum Stadion verbracht. Rund 150 dieser Fans fielen vor dem Eingang Ost des Wildparkstadions erneut durch das Abbrennen von Pyrotechnik und durch Werfen von Flaschen und Gegenständen auf. Da sich zahlreiche Mitglieder dieser gewaltbereiten Gruppe zudem vermummten und dies auch nach mehrmaliger Aufforderung des Polizeieinsatzleiters nicht unterließen, wurde die Gruppe aus Stuttgart in Polizeigewahrsam genommen und noch vor dem Spiel mit Bussen abtransportiert.
Unterdessen versuchte eine Gruppe von 250 KSC-Anhängern den auf dem Adenauerring nahenden Mannschaftsbus des VfB Stuttgart anzugreifen. Die Polizei musste die Karlsruher Fans auch mit dem Einsatz von Polizeireitern zurückdrängen. Um eine mögliche Gefahr für Stuttgarter Spieler auszuschließen, nahm der beschädigte Mannschaftsbus mit einer Polizeieskorte einen anderen Weg ins Stadion. Durch die Blockade konnte das Spiel durch den Schiedsrichter erst eine Viertelstunde später angepfiffen werden.
Während die Spielphase für die Polizei ruhig verlief, kam es in der Nachspielphase auf dem Adenauerring und dem Birkenparkplatz zu gegenseitigen Provokationen und zu massivem Einsatz von Pyrotechnik seitens der Karlsruher Anhänger. Völlig verantwortungslos wurden Leuchtspurmunition, Bengalfeuer und Böller abgeschossen und landeten zum Teil sogar innerhalb der eigenen Fans. Zudem suchten gewaltbereite KSC-Anhänger die Konfrontation mit den Stuttgarter Fans und wollten die Gittersperre überklettern. Nur durch den massiven Einsatz von Pferden, Hunden und Polizeibeamten konnte Einsatzleiter Fritz Rüffel die drohenden Auseinandersetzungen verhindern, wobei es auf beiden Seiten zu weiteren Festnahmen und Gewahrsamnahmen kam. Aus dem Regeldienst der Karlsruher Polizei hat der Einsatzleiter noch während des Spiels weitere Kräfte zur Unterstützung angefordert, die letztlich zur Bewältigung der angespannten Lage auch dringend notwendig waren. Auch die Unterstützung von rund 200 Bundespolizisten am Bahnhof in Durlach erwies sich auch polizeilicher Sicht sowohl vor als auch nach dem Spiel als sehr hilfreich. Während des Abtransportes der Stuttgarter Fans wurde an einem Bus der Verkehrsbetriebe die Scheibe herausgetreten und die Deckenverkleidung beschädigt. Zur Weiterfahrt der VfB-Anhänger wurde durch die Bahn kurzerhand ein weiterer Zug eingesetzt. Die vorübergehend in Polizeigewahrsam genommenen Fans wurden nach dem Spiel wieder auf freien Fuß gesetzt und konnten die Heimreise antreten, ohne das Spiel gesehen zu haben. Gegen 22.15 Uhr fuhren die letzten VfB-Anhänger mit dem Zug nach Hause. http://www.polizei-karlsruhe.d…../index.htm
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