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21:27 11. März 2009
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Im Hinspiel des 1. FC Köln gegen Borussia Mönchengladbach war es zu Ausschreitungen zwischen den Fans gekommen. Deshalb dominieren nun Sorgen um die Sicherheit die Vorbereitungen im Rhein-Energie-Stadion. Beim Hinspiel erlebte Michael Meier das Erlebnis Auswärtsfahrt aus nächster Nähe. Im Oktober des vergangenen Jahres reiste der Manager des 1. FC Köln mit Zug und Bus zum Borussia-Park nach Mönchengladbach – und bekam dabei ordentlich was geboten. Auf dem Weg vom Bahnhof zum Stadion wurden die Transferbusse mit den Kölner Schlachtenbummlern von Mönchengladbacher Rivalen mit Leuchtraketen unter Beschuss genommen. Elf Festnahmen wegen schweren Landfriedensbruchs bilanzierte die Polizei nach dem Derby, Michael Meier spricht noch fünf Monate danach von einer „furchtbaren Erfahrung". Angesichts der sportlichen Brisanz des Traditionsduells im Rhein-Energie-Stadion mahnt der Kölner Manager zu intensiverer Auseinandersetzung mit dem Geschehen auf dem Platz. „Die Fans belauern einander, ohne auf das Spiel zu achten", sagt Meier.
Das Scharmützel am Stadion war als Antwort zu verstehen auf einen Vorfall, der sich im Rahmen des Gastspiels der Mönchengladbacher in Köln im vergangenen Frühjahr zugetragen hatte. Damals war auf der Kölner Fantribüne eine Fahne aufgetaucht, die Kölner Anhänger einem Mönchengladbacher Fanklub gestohlen hatten. Fahnenklau gilt in Kreisen so genannter „Ultra"-Fans als Königsdisziplin, tatsächlich war es so, dass sich die Mönchengladbacher Fangruppe wegen des Verlusts ihrer Fahne anschließend auflöste – so schwer wog die Schmach.
Das Spiel am Samstag (15.30 Uhr, live bei Premiere) ist wegen der jüngsten Vorfälle zum „Hochsicherheitsspiel" erklärt worden. Im Stadion wird kein Alkohol ausgeschenkt, die Zahl an Ordnungskräften ist signifikant erhöht worden, alle Sicherheitszäune sollen hochgefahren werden: Nicht nur die vor der Südtribüne, sondern auch die im Norden, Westen und Osten. Fußball im Käfig – anders wäre schöner.
Trend in Richtung Eskalation
Rainer Mendel, der Fanbeauftragte des 1. FC Köln, sieht dem Derby mit gemischten Gefühlen entgegen. Einerseits ist Mendel überzeugt, man habe „alles getan, um eine Eskalation zu verhindern". Andererseits scheint der Trend seit den jüngsten Krawallen in St. Pauli und Karlsruhe wieder in Richtung Eskalation zu deuten. Gestern riefen die Vereine in einer gemeinsamen Erklärung zum Gewaltverzicht auf. „Der 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach fordern die Fans beider Clubs zum absoluten Verzicht auf Gewalt auf. Natürlich gehört zu einem Derby eine gesunde Portion sportliche Rivalität. Aber der Umgang miteinander sollte absolut gewaltfrei sein. Die langjährige tief verwurzelte Rivalität der rheinischen Nachbarn hat Tradition und sollte gelebt werden – jedoch ausschließlich mit friedlichen Mitteln!"
Derartige Aufrufe dokumentieren zwar das Problembewusstsein seitens der Vereine, dass gewaltbereite Fans dadurch zur Vernunft gebracht werden, steht jedoch in Frage. Dabei spielen besonders die Kölner derzeit auf Bewährung. Seit aus dem Kölner Fanblock beim Spiel in Leverkusen ein Feuerwerkskörper auf Bayer-Verteidiger Michal Kadlec flog, stehen die Kölner unter spezieller Beobachtung. Bei einem weiteren Vorfall droht ein Spiel vor teilweise leeren Rängen. Daher ist das Verständnis aufseiten der Kölner mittlerweile begrenzt. Man hat zuletzt zwar noch einmal das Gespräch mit den relevanten Ultra-Gruppierungen gesucht, doch für Mendel steht auch fest: „Wenn wir diese Fans nicht erreichen, muss das Gesetz die Angelegenheit regeln. Das ist dann Sache der Polizei." http://www.ksta.de/html/artike…..1876.shtml
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10:41 14. März 2009
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Die sportliche Rivalität geht bis in die Führungsriege der rheinischen Kontrahenten. "Beim Derby muss der Rasen brennen", fordert Kölns Präsident Wolfgang Overath. Und Mönchengladbachs Vizepräsident Reiner Bonhof sagt. "Das ist kein normales Spiel. Die Spannung wächst da immer von Tag zu Tag."
Schon zu Overaths und Bonhofs aktiven Zeiten prägte eine tiefe Abneigung das Verhältnis zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach – auf und auch neben dem Platz. "Beim Derby hat es immer schon kleinere Auseinandersetzungen zwischen Fans gegeben", sagt der Kölner Fanbeauftragte Reiner Mendel. "Aber wenn ich die Entwicklung in der Bundesliga in den letzten Wochen sehe, dann gibt das Grund zur Sorge. Leider muss man feststellen, dass Gewalt im Fußball wieder zugenommen hat."
Polizei und Ordnungsdienst haben vor dem Duell heute ihr Aufgebot im Vergleich zu anderen Bundesligaspielen erhöht. Die Partie gilt als "Hochsicherheitsspiel". Im Stadion wird kein Alkohol ausgeschenkt und vor den Tribünen werden die Sicherheitszäune hochgefahren, um die Spieler vor Wurfgegenständen zu schützen. Der Gästebereich ist komplett umzäunt.
Beide Vereine riefen in einer Erklärung zum Gewaltverzicht auf. "Die langjährige tief verwurzelte Rivalität der rheinischen Nachbarn hat Tradition und sollte gelebt werden – jedoch ausschließlich mit friedlichen Mitteln", heißt es in darin. Sollte es wie bei den letzten Derbys zu Zwischenfällen kommen, droht dem 1. FC Köln sogar ein Spiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit. "Wir haben leider ein Register an Vorverurteilungen. Ich kann nur an die Vernunft appellieren und sagen: Lasst diesen Unsinn", sagt FC-Manager Michael Meier. http://www.welt.de/welt_print/…..t-auf.html
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16:43 14. März 2009
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Gladbach-Fans mit Leuchtraketen beschossen
Vor dem rheinischen Derby zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach ist es zu Ausschreitungen gekommen. Eine vollbesetzte Straßenbahn mit Fans aus Gladbach soll mit Leuchtraketen beschossen worden sein. Vor dem Stadion gab es handgreifliche Auseinandersetzungen.
Das berichtet der TV-Sender Premiere. Demnach sollen sich auf der Wiese vor dem Kölner Fußball-Stadion einige Fans geschlagen haben. Die Polizei hatte die Auseinandersetzungen aber unter Kontrolle. In der Hinrunde gab es ähnliche Ausschreitungen, die Partie begann mit einer Verspätung von mehreren Minuten.
Auch heute wurde das Spiel mit einer Verzögerung von wenigen Minuten angepfiffen, da im Gästeblock eine Rauchbombe gezündet wurde. Aus Sicherheitsgründen wurden für das Spiel vor der Ost- und Westtribüne zwei Meter hohe Zäune aufgestellt.
Dem 1. FC Köln droht wegen den wiederholten Vorfällen trotz erhöhter Sicherheitskontrollen nun sogar ein Spiel vor leeren Zuschauerrängen http://www.rp-online.de/public…..ossen.html
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16:56 14. März 2009
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17:11 14. März 2009
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21:38 14. März 2009
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Köln (ots) – Nach Ankunft der knapp 1000 Mönchengladbacher Fußballfans im Bahnhof Köln Ehrenfeld kam es zum unberechtigten Zünden von Feuerwerkskörpern. Durch die Masse der Fans konnte bisher kein Täter ermittelt werden, jedoch wurden Spezialkräfte der Bundespolizei eingesetzt, um beweissichernde Aufnahmen durchzuführen, die ggf. Täterhinweisen erbringen. Durch den Einsatz von Pfefferspray eines Polizisten, erlitt ein Fußballfan Augenreizungen. Ein Sanitäter der Bundespolizei half dem 20-jährigen Mann mit einer Augenspülung, damit er rechtzeitig zu Spielbeginn im Stadion war. Der Bahnhof Köln Ehrenfeld musste in der Zeit von 13:52 Uhr bis 14:05 Uhr wegen Personen im Gleisbereich komplett für den Reiseverkehr gesperrt werden. Dadurch entstanden Verspätungen von insgesamt 82 Minuten. Während des Umstiegs der 1000 Fußballfans vom Bahnsteig im Bahnhof Ehrenfeld in die Straßenbahn wurden mehrere Fahrräder beschädigt. Durch den Sieg der Mönchengladbacher Fans verlief die Rückreisephase für die Bundespolizei in Köln ruhig. http://www.presseportal.de/pol…..t_augustin
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22:37 14. März 2009
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Bericht vom Paul78 gefunden bei http://www.ultras.ws
was vor dem stadion ging war schon heftig! als ich am alten milli ausgestiegen bin, konnte man ahnen was passiert, wenn die gladbacher diesen punkt passieren. man hat auf der aachener straße 2 mobs mit knapp 100 leuten gesehen, die übel aussahen und nicht wegen fußball auf dem weg nach müngersdorf waren. so wurde es immer voller am bistro und gegenüber und jeder wartete nur das die gladbacher kommen. war ne ganz eigenartige stimmung. dann haben die förster die helme aufgezogen, auf der aachener hat man die ersten polizeiwagen mit blaulicht gesehen und es war klar was gleich passieren wird. die bahn kam an die haltestelle "alter milli" und schon ist alles geflogen was man in der hand hatte. manche haben die flaschen über die bahn geworfen. man kann nur hoffen das auf der anderen seite nix passiert ist. die polizei hatte vor der aktion stellung auf beiden seiten bezogen. dann kam ein mob von ca. 50 leuten die aachener hinauf und haben vor dem lokal "aphrodite" stellung bezogen. sind da aber nicht lange alleine geblieben, da die förster dann verstärkt auf der seite stellung bezogen. dann knallte es wie gesagt und dann machte sich ein mob von 200- 300 leuten auf den weg, die bahn der gladbacher einzuholen. die polizei war völlig überfordert. einige sind dann in den abgespeerten bereich der kvb gekommen, sind dann aber wieder raus, als team green auftauchte. also ging es richtung haltestelle "rhein .." weiter. auf der andere seite passierte dann ein großer bus, sowie ein kleiner die aachener. die wurden dann auch mit allem beworfen was manche in der hand hatten. die kölner sind dann auf die vorwiesen. auf einmal kamen 10 gladbacher von der haltestelle "rhein…" und wollten sich schlagen. kein kölner ist drauf eingegangen. 3-4 aus gladbach sind dann bis auf die vorwiesen vor aber wie gesagt hat sich keiner gestellt. weiter hinten ging es dann aber rund. einige kölner boxten sich dann mit den anderen gladbachern, die 3-4 kamen zurück und es ging weiter rund. dann kam die polizei mit blaulicht an den wiesen entlang gefahren und man dachte, die springen jetzt raus, aber nein, immer schön vorbei am torbogen und richtung haltestelle für die sonderzüge. einige der förster haben dann doch gemerkt und der sache ein ende bereitet. weiter ging es dann wohl vor dem gästeblock. man konnte etliche kanonenschläge vernehmen. der erste gladbacher mob machte sich auf den weg dorthin, wurde dann aber eingekesselt. dort flogen dann etlihce knallkörper, das die reiterstaffel mühe hatte die pferde zu beruhigen. einige wurden raus gezogen und festgenommen. dann kam eine weitere bahn. alle nur schwarz gekleidet. einige versuchten sich abzusetzen, wurden aber schnell wieder eingefangen. große polizeikette entlang des mobs. dann auf einmal setzte der sich in bewegung. ich denke mal das man kölner am schwimmbad gewartet haben, weil sich die gladbacher in die richtung bewegten. auch hier die polizei am rennen ohne ende. die gladbacher wurden dann festgehalten und nach 20min dann richtung gb gelassen. hat schon mächtig geknallt heute. verhindern kann man so etwas nicht. vor allem nicht wenn man die gäste auf dem silbernen tablett serviert! mir schien die polizei manchmal etwas überfordert. von links nach rechts gelaufen. dazu an wichtigen punkten nicht präsent gewesen. da muß man sich nicht wundern das es so ausartet
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22:47 14. März 2009
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16:56 15. März 2009
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POL-K: 090315-5-K Bilanz zum Fußballspiel 1. FC Köln – Borussia Mönchengladbach
Köln (ots) – Anlässlich des gestrigen Fußballspiels haben mehr als 1000 Problemfans beider Mannschaften mal wieder gezeigt, dass ein Fußballnachmittag nicht unbedingt im Zeichen des Fußballs stehen muss. Bilanz des Polizeieinsatzes: 25 Festnahmen, 17 Ingewahrsamnahmen, 8 verletzte Polizisten, ein verletzter Unbeteiligter und erheblicher Sachschaden.
Schon gegen 12.30 Uhr trafen die ersten Gladbacher Fans in Köln ein und machten am Bahnhof in Ehrenfeld mit Feuerwerkskörpern auf sich aufmerksam. Auch aus Mönchengladbach kamen eher "unsportliche" Nachrichten. Dort hatten sich die Gäste des Kölner Heimspiels bereits seit den Morgenstunden versammelt, um sich auf das Spiel vorzubereiten. Die Grundstimmung – aggressiv. Flyer, die in dem Zug verteilt wurden, bestätigten dies. Die Aufforderung am Textende: "Tod und Hass dem FC Köln".
Auch unter den Kölner Anhängern war man sich offensichtlich einig, den Gladbachern einen gebührenden Empfang zu bereiten. Sonderzüge der KVB wurden mit Flaschen, Dosen und anderen Gegenständen beworfen und auch mit Feuerwerkskörpern beschossen. Nur durch starken Polizeieinsatz konnten schwerere Auseinadersetzungen auf den Anreisewegen sowie rund um das Stadion verhindert werden. Noch kurz vor Spielbeginn suchten die gegnerischen Fans die direkte Auseinandersetzung. Beim Versuch, ein Stadiontor aufzubrechen, wurde dieses so stark beschädigt, dass Ordnungskräfte und Polizisten anschließend den Eingang sichern mussten.
Auch nach dem Spiel griffen Kölner Problemfans wieder die Bahnen mit den Gladbacher Fans an. Es entstand erheblicher Sachschaden. http://www.presseportal.de/pol…..earch=fans
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17:03 15. März 2009
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