Massenschlägerei war offenbar verabredet
Wie ein Polizeisprecher gegenüber dem Bayerischen Rundfunk am Wochenende erklärt hatte, sollen sich die verfeindeten Gruppierungen zu der Massenschlägerei vor dem Stadion verabredet haben. Die Vorfälle bedeuteten für die bayerische Landeshauptstadt eine neue Dimension der Gewalt, die von randalierenden Fußballfans ausging. Erstmals, so der Beamte weiter, hätten sich Hooligans von 1860 München und des FC Bayern München zusammengetan, um gemeinsam gegen eine angereiste Gruppe vorzugehen.
Schon bei der Anfahrt war ein Bus mit Mannheimer Fans beworfen worden. Nach einer ruhigen ersten Halbzeit, versuchten dann Fans beider Lager die Zäune zu übersteigen. Dabei sei es nur "durch den massiven Polizeieinsatz gelungen, Sachschäden und eine Massenschlägerei zwischen den Fanblocks zu vermeiden", hieß es in einer Pressemitteilung.
Mehrere Menschen bei Randale verletzt
Mehrere Menschen wurden verletzt, unter ihnen auch Polizeibeamte. Zu Festnahmen sei es kaum gekommen, da die Polizei alle Hände voll zu tun hatte, den Ausbruch der Gewalt einzudämmen. Die Busse der Mannheimer Fans wurden anschließend von der Polizei aus der Stadt geleitet.