Stadtverbot für Problemfans
Rechtzeitig zum nächsten Heimspiel von Eintracht Braunschweig gegen Carl Zeiss Jena verfügte das Ordnungsamt der Stadt Braunschweig auf Antrag der Polizei gegen zwei 22 und 23 Jahre alte gewalttätige Fußballfans aus Wolfenbüttel ein sogenanntes Betretungs- und Aufenthaltsverbot für das Gebiet der Stadt Braunschweig. Das nach dem Niedersächsischen Gesetz über die Öffentliche Sicherheit und Ordnung erlassene Verbot gilt für alle Heimspiele bis zum Ende der laufenden Saison im nächsten Jahr. Die beiden offensichtlich unbelehrbaren Gewalttäter sind der Braunschweiger Polizei in den letzten zwölf Monaten vor oder nach Fußballspielen als Schläger, Streitsuchende oder im Zusammenhang mit gewalttätigen Auseinandersetzungen aufgefallen. Zuletzt haben die Beschuldigten am 05.09. nach einem Fußballspiel einen völlig unbeteiligten Mann zu Boden geschlagen, nur weil dieser aus einem Fahrzeug mit hannoverschem Kennzeichen gestiegen ist. Verstoßen die Betroffenen gegen das Verbot, die Stadt zu betreten, droht ihnen ein Zwangsgeld in Höhe von 500 Euro. Außerdem müssen sie mit einer Ingewahrsamnahme durch die Polizei rechnen. Ohnehin sind die beiden sogenannten Fußballfans bereits mit einem bundesweiten Stadionverbot bis Ende Juni 2012 belegt.
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