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Bremen – HSV [25.09.10]

BenutzerBeitrag

09:59
26. September 2010


admin

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Beiträge 6348

Ein Schwerverletzter nach Gedränge im Stadion

Bremen. Das 93. Nordderby im Weserstadion hat mehrere Verletzte gefordert. Nach dem Spiel kam es laut Polizei auf einer Treppe zum Gerangel, bei dem mehrere Fans hinfielen. Nachdrängende Fans seien über sie hinweg gelaufen – dabei sei eine Person schwer verletzt worden.

Wie die Polizei meldete, musste der schwer verletzte Fan noch vor Ort reanimiert werden. Mittlerweile befinde er sich im Krankenhaus – ihm geht es nach Polizeiauskunft am Sonntagmorgen wieder besser. Im Gedränge seien außerdem sechs weitere Fans und 20 Polizisten verletzt worden. Sie erlitten laut Polizei Schürfwunden, Prellungen und Gehirnerschütterungen. Fünf der Fans sowie die Polizisten konnten das Krankenhaus mittlerweile wieder verlassen.

Offenbar hatte sich das Gerangel entwickelt, nachdem die Polizei die Sperre am Gästeblock geöffnet hatte. Um ein Zusammentreffen mit Werderfans zu verhindern, hatten die HSV-Anhänger nach dem Abpfiff noch 20 Minuten im Stadion warten müssen. Schon während der Wartezeit war es nach Augenzeugenberichten zu ersten aggressiven Aktionen gekommen. Einige Fans hätten Sprechchöre gegen die Polizei angestimmt und mit Bechern nach den Beamten geworfen.

Als die Polizei dann die Sperre öffnete, hätten zu viele Fans auf einmal versucht, die Treppe bei einem der drei Aufgänge hinunterzulaufen. Laut Polizeisprecher Henning Zanetti fielen einige Fans hin, andere seien über sie hinweg gelaufen, weil von hinten weiter gedrängt wurde. Mehrere Personen mussten ärztlich betreut werden und kamen später ins Krankenhaus.

Laut Zanetti hat die Polizei den Treppenbereich mittlerweile weiträumig abgesperrt, um Spuren zu sichern. "Das ist jetzt ein Tatort, den sich die Kriminalpolizei anschauen muss", sagte der Polizeisprecher. In der Nacht wurde mit ersten Ermittlungen begonnen. Erst nach Abschluss der Untersuchungen könne es genauere Erkenntnisse zu den Geschehnissen geben.

Trotz der verletzten Personen sieht sich die Polizei in ihrem neuen Sicherheitskonzept bestätigt.  Zu dem Fußballspiel waren laut Polizei rund 4000 Fans aus Hamburg nach Bremen gereist. Der Transport der HSV-Fans mit den Shuttle-Bussen vom Hauptbahnhof zum Stadion und zurück funktionierte nach Polizeiangaben gut. „Die Fans gehen problemlos in die Busse. Wenn sie Bierflaschen dabei haben, geben sie diese vorher ab.“ Nach dem Spiel habe es in der Stadt oder am Bahnhof keine größeren Auseinandersetzungen gegeben.

Vor dem Spiel hatte es allerdings leichtere Auseinandersetzungen zwischen den rivalisierenden Fangruppen im Viertel gegeben. "Kleine Gruppen sind verbal aneinandergeraten, teilweise haben sie auch versucht, sich körperlich anzugehen. Es war aber nichts Dramatisches", sagt ein Polizeisprecher. Die Polizisten hätten die Personalien der beteiligten Fans aufgenommen und sie dann weiterziehen lassen.

http://www.weser-kurier.de/Art…..ertel.html

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10:02
26. September 2010


admin

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Kleinere Attacken bei Fußballspiel in Bremen

Zwischen Fußballfans ist es am Samstag beim Spiel Werder Bremen gegen den Hamburger SV zu Auseinandersetzungen gekommen. Eine Gruppe von bis zu 70 Hamburger Fans habe Flaschen geworfen, sagte ein Polizeisprecher am Abend in Bremen.

Die Beamten waren unter anderem mit einer Hundestaffel im Einsatz, um Ausschreitungen zu verhindern. „Für das Spiel war es insgesamt recht ruhig“, sagte der Polizeisprecher. Sieben Personen seien vorübergehend in Gewahrsam gekommen. Zu dem Fußballspiel waren laut Polizei rund 4000 Fans aus Hamburg nach Bremen gereist. Viele von ihnen wurden vom Bahnhof aus mit Bussen zum Weserstadion gebracht.

http://www.sport-news.ws/index…..emen-3412/

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12:47
26. September 2010


admin

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Beiträge 6348

Nordderby: 27 Verletzte nach Gedränge

Bei einem Gedränge auf einer Treppe des Weserstadions sind nach dem Nordderby zwischen Werder Bremen und dem Hamburger SV sieben Fans und 20 Polizisten verletzt worden. Ein HSV-Anhänger musste sogar reanimiert und ins Krankenhaus gebracht werden, befand sich am Sonntagmorgen jedoch schon wieder auf dem Weg der Besserung. Ansonsten blieb es bei leichten Gehirnerschütterungen, Prellungen und Schürfwunden. Auf dem Weg zurück zum Hauptbahnhof gab es keine nennenswerten Auseinandersetzungen. Auch vor der Partie war es weitgehend bei verbalen Attacken der rivalisierenden Fangruppen geblieben.

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19:08
27. September 2010


admin

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HSV-Fan nach Stadion-Unfall im künstlichen Koma

Der Polizei wird vorgeworfen im Weserstadion die Blocksperre zu spät aufgehoben zu haben.

Der schwere Unfall auf einer Treppe im Weserstadion hat eine Diskussion über das Sicherheitskonzept der Bremer Polizei entfacht. Als externer Gutachter wird der Panikforscher Michael Schreckenberger von der Universität Duisburg-Essen die Vorfälle überprüfen.

Bei mehreren Stürzen war ein Anhänger des Fußball-Bundesligisten Hamburger SV schwer verletzt worden. Der 44-Jährige aus Neumünster, der noch im Stadion reanimiert werden musste, befand sich auch am 27. September in einem kritischen Zustand. «Er liegt im künstlichen Koma. Es gibt keine Entwarnung», erklärte ein Polizeisprecher auf Anfrage.

Auf mehreren Internet-Plattformen sind Bilder von dem Unfall zu sehen, der sich nach dem Bundesliga-Nordderby zwischen Werder Bremen und dem HSV auf der neu erbauten Westtribüne im Weserstadion ereignet hatte. Dabei ist ein heftiges Gedränge zu erkennen. Mehrere HSV-Fans schildern in Foren ihre Eindrücke. Der Polizei wird dabei unter anderem vorgeworfen, sie habe die vorgesehene Blocksperre zu spät aufgehoben. Dadurch sei es zu einem Gedränge mit zahlreichen Stürzen gekommen. Insgesamt wurden 24 Personen – Fans und Polizisten – verletzt.

«Wir werten das komplette Video-Material aus», kündigte der Sprecher eine genaue Untersuchung an. Er warnte davor, Bildsequenzen isoliert zu betrachten. Rettungsaktionen der Polizei könnten so auch als Behinderungen aufgefasst werden. Polizeipräsident Holger Münch hatte bereits am Sonntag eine sorgfältige Aufarbeitung des Einsatzes angekündigt. Möglicherweise müsse auch das Konzept geändert werden. Auch die Kriminalpolizei hat Ermittlungen aufgenommen.

Als verbesserungswürdig wird der Aufenthaltsort für die Anhänger der gegnerischen Mannschaft angesehen. Der Gäste-Block befindet sich im Oberrang des Stadions. Um ins Freie zu gelangen, müssen die Zuschauer mehrere Treppen herabsteigen. «Sachverständige müssen prüfen, ob beispielsweise die Verlegung des Gäste-Blocks in den Unterrang zu mehr Sicherheit führt. Wenn dies der Fall ist, dürfen sich die Verantwortlichen solch einer Lösung nicht verschließen», erklärte Wilhelm Hinners, innenpolitischer Sprecher der Bremer CDU-Bürgerschaftsfraktion.

Der Politiker warnte vor Aktionismus und Vorverurteilungen: «Wenn Panik ausbricht, kommen meist mehrere Ursachen zusammen. Diese gilt es jetzt herauszufinden und abzustellen.» Werder-Geschäftsführer Klaus Filbry wies darauf hin, dass die neue Tribüne von allen relevanten Behördenvertretern am 10. August geprüft und abgenommen worden sei. Der Hamburger SV reagierte bestürzt auf die Ereignisse und sagte seine Mitarbeit zu. «Selbstverständlich werden wir diese Vorkommnisse mit den Verantwortlichen bei Werder und der Polizei aufarbeiten, auf dass sich ähnliche Szenen und Vorkommnisse nicht wiederholen und alle Beteiligten die richtigen Schlüsse daraus ziehen», teilte der Verein mit.

Noch in der laufenden Woche soll der Unglücksfall Panikforscher Schreckenberger untersucht werden. Darauf haben sich Bremens Innen- und Sportsenator, die Geschäftsführung des Fußball-Bundesligisten Werder Bremen und die Polizeiführung verständigt. Der externe Gutachter soll – unabhängig von den laufenden Ermittlungen der Polizei – nach Angaben des Senats das Besucherverhalten sowie die Kommunikationsstrukturen und -abläufe im Stadion analysieren, die zu dem Unglück geführt haben.

Rund 3700 HSV-Fans hatten nach Spielschluss zunächst friedlich in der Westkurve auf die Aufhebung der sogenannten Blocksperre gewartet. Als nach mehr als 20 Minuten die drei Treppenabgänge immer noch abgesperrt waren, entstand vor einer Treppe große Unruhe. Dort waren viele HSV-Anhänger aus Schleswig-Holstein unter Zeitdruck. Sie wollten ihren letzten Zug nach Hause erreichen. Um 20.46 Uhr durchbrachen dann 15 bis 20 Anhänger die Sperre und lösten die Stürze aus.

Der Vorfall ließ auch Kritik am Spielplan der Deutschen Fußball Liga (DFL) aufkommen, brisante Spiele wie das Nordderby nicht als Abendspiel anzusetzen. Der Regel-Spielplan sieht ein Spiel am Freitagabend (20.30 Uhr) und am Samstagabend (18.30 Uhr) vor. Danach ist es für die meisten Gäste-Fans nicht mehr möglich, mit öffentlichen Verkehrsmitteln die Heimfahrt anzutreten.
http://www.weltfussball.de/new…..chen-koma/

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19:14
27. September 2010


admin

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