Nach Beendigung des Spiels kam es am Stadionausgangsbereich zur Heitzerstraße zu massiven Angriffen auf die vor Ort anwesenden Polizeikräfte. Nur mit unmittelbarem Zwang, durch den erneuten Einsatz von Schlagstock und Pfefferspray, bekamen die Polizeikräfte die Situation in Griff. Mit hohem Personalansatz und der engen Einbindung der Fanbetreuer aus Dresden gelang es die Situation zu befrieden. Nach einer Wartezeit und verbalem Einwirken auf die im Stadion Verbliebenen wurden diese Dresdener unter starker polizeilicher Obhut zum Bahnhof und den wartenden Bussen begleitet.
Die 13 Festnahmen erfolgten wegen des Verdachts der Sachbeschädigungen und des Landfriedensbruchs, der Beleidigung, des Widerstand gegen Polizeibeamte, Raub, vorsätzlicher Körperverletzung und Verstößen nach dem Versammlungsgesetz. Mit Ausnahme eines Mannes, gegen den ein Haftbefehl wegen eines Vergehens nach dem Ausländergesetz bestand, wurden alle vorläufig Festgenommenen nach Beendigung der Strafverfolgungsmaßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt.
Von den durch Wurfgeschosse wie Flaschen und Fliesenscherben sowie Stangen verletzten Polizeikräften musste ein Beamter zur ambulanten Behandlung in ein Regensburger Krankenhaus gebracht werden. Die sieben anderen konnten ihren Dienst fortsetzen. Die zwei durch den Einsatz von Pfefferspray Verletzten brachte der Rettungsdienst in die Uni-Klinik Regensburg zur ambulanten Behandlung.