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Festnahmen bei rheinischem Derby [24.10.09]

BenutzerBeitrag

17:59
24. Oktober 2009


admin

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Beiträge 6348

Drei Festnahmen bei rheinischem Derby
Die Mönchengladbacher Polizei hat mit einem massiven Aufgebot an Sicherheitskräften seit dem frühen Samstagmorgen Ausschreitungen rund um das rheinische Derby zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1.FC Köln weitgehend verhindert. Bis zum Spielbeginn gab es lediglich drei Festnahmen, eine wegen Sachbeschädigung und zwei wegen Steinwürfen auf ankommende Busse. Die Stadt Mönchengladbach hatte vorbeugend in weiten Bereichen rund um das Stadion und der Innenstadt ein komplettes Alkoholverbot verhängt und damit für ein Novum in der gesorgt.
 

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18:04
24. Oktober 2009


admin

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Beiträge 6348

Gladbach-Fans warfen mit Steinen

Alkoholverbot und eine riesige Polizeipräsenz: Im Rahmen des West-Derbys zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln werden Ausschreitungen befürchtet. Wir halten Sie über alle Geschehnisse außerhalb des Spielfelds auf dem Laufenden.

+++ 17.25 Uhr: Im Stadion ist es bis zum Abpfiff ruhig geblieben. Jetzt machen sich die Zuschauer auf den Heimweg.

+++ 17.05 Uhr: Die Polizei meldet: Bis zum Spielbeginn gab es drei Festnahmen.

+++ 16.45 Uhr: Die Polizei Mönchengladbach hat eine erste Pressemitteilung herausgegeben. Daran heißt es, dass an der Aachener Straße Kölner Fans vor dem Anpfiff von einer Gruppe 250 schwarz gekleideter Personen vereinzelt mit Steinen attackiert worden. Die Beamten nahmen zwei 16 und 17 Jahre alt Gladbach-Fans fest, die Gruppe wurde zurückgedrängt.

+++ 16.19 Uhr: Bis zur Halbzeitpause herrschte eine Wahnsinns-Atmoshpäre. Keine besonderen Vorkommnisse auf den Rängen.

+++ 15.33 Uhr: Der Ball rollt, die Fans machen Stimmung.

+++ 15.29 Uhr: Kurz vor dem Anpfiff werden im Kölner Fanblock bengalische Feuer und Rauchbomben gezündet. Der Platz ist vernebelt, Schiedsrichter Knut Kircher (Rottenburg) pfeift noch nicht an.

+++ 15.15 Uhr: Die Polizei meldet, dass sich jetzt alle großen Fangruppen im Stadion befinden. Die Einsatzkräfte haben bisher alles im Griff – die Stimmung ist einmal mehr atemberaubend.

+++ 15.10 Uhr: Um den Gang ins Stadion zu beschleunigen, setzt die Polizei angeblich Wasserwerfer ein, damit die großen Gladbach-Fangruppen ins Stadion gehen. Eine offizielle Bestätigung gibt es nicht.

+++ 15.06 Uhr: Fans werden stichprobenartig auf den Promille-Wert untersucht. Die Polizei lässt keinen Fan ins Stadion, der mehr als 1,1 Promille hat.

+++ 15.00 Uhr: Eine halbe Stunde vor dem Anpfiff hat die Polizei die Lage im Griff. Es gab an einigen Orten rund um das Stadion Provokationen, Berichte über Handgreiflichkeiten gibt es aber nicht.

+++ 14.30 Uhr: Ein Großaufgebot der Polizei hat vor dem Stadion Stellung bezogen und sichert die Eingänge. Fangesänge rund um den Borussia-Park. Auf der A61 herrscht ein Verkehrschaos. Bislang keine Randale.

+++ 13.48 Uhr: Die Fans pilgern zum Stadion, die Vorfreude auf das West-Derby steigt. Für beide Mannschaften geht es um richtig viel, kein Wunder, dass vielen Fans die Anspannung ins Gesicht geschrieben steht.

+++ 12.45 Uhr: Über der Stadt kreist mittlerweile ein Polizei-Hubschrauber, berichtet RP-Sportchef Robert Peters. Jeder Fanbus, der zum Stadion fährt, wird von der Polizei kontrolliert.

+++ 11.39 Uhr: Unser Mitarbeiter Andreas Gruhn steht in der Innenstadt und beobachtet das Treiben auf der Hindenburgstraße. Dort haben sich 300 eher jugendliche Fans formiert. Es wird gesungen, zwei Knallkörper explodieren, aber nichts Widels. Etwa 100 Polizei-Beamte beordern die Gruppe in Shuttle-Busse, mit denen es zum Fan-Haus geht. Alles ist unter Kontrolle.

+++ 11.59 Uhr: Kölner Fans treffen am Hauptbahnhof ein. Es wird gesungen. Vorerst geht es gesittet zu.

http://www.rp-online.de/public…..einen.html

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18:11
24. Oktober 2009


admin

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Beiträge 6348

POL-MG: Polizeieinsatz anlässlich des BL-Spiels Borussia Mönchengladbach – 1. FC Köln

Mönchengladbach (ots) - Seit den frühen Morgenstunden ist die Polizei mit Unterstützungskräften aus ganz NRW in Mönchengladbach im Einsatz. Gegen 09.30 Uhr sammelten sich die ersten Borussen-Fans im Bereich des Gero-Weihers in der Mönchengladbacher Innenstadt. Bis etwa 11.15 Uhr kam zunächst eine Gruppe von etwa 200 Personen auf der Hindenburgstraße zusammen. Da die Polizei bereits im Vorfeld angekündigt hatte, aus den Erfahrungen der Vergangenheit einen Marsch durch die Innenstadt nicht zuzulassen, wurde die Personengruppe in Höhe der Kapuzinerstraße angehalten. Ihnen wurde das Angebot eines Bustransportes zum Fan-Haus gemacht. Die Gruppe, die im Verlauf der Maßnahme auf etwa 700 Personen anwuchs, erklärte sich damit einverstanden. Während der gesamten Zeit der Abwicklung des Transportes kam es zu keinen nennenswerten Vorkommnissen; eine Person wurde wegen einer Sachbeschädigung in Gewahrsam genommen.

Gesamteinsatzleiter Ulrich Fomferra: "Dieses Einsatzkonzept der Polizei ist bislang aufgegangen. Durch den gezielten Einsatz starker Polizeikräfte konnten vor allem  die etwa 700 Borussia-Fans daran gehindert werden, erneut einen Aufmarsch durch die Innenstadt zu veranstalten." Ein ähnlicher Aufmarsch am 14.03.2009 über die Hindenburgstraße hatte zu einer erheblichen Verunsicherung in der Mönchengladbacher Bevölkerung gesorgt. "Wir wollten mit diesem gezielten Einsatz in der Innenstadt vor allem die Sicherheitsinteressen der Mönchengladbacher Bevölkerung und der Besucher unserer Stadt respektieren", so Fomferra weiter.

Gegen 11.25 Uhr traf ein erster Zug mit ca. 700 Fans des 1.FC Köln im Hauptbahnhof Rheydt ein. Diese Gruppe war bereits vor ihrer Abfahrt am Kölner Hauptbahnhof von starken Polizeikräften der Polizei Köln überprüft und kontrolliert worden. Dabei wurden vor allem pyrotechnische Gegenstände vorgefunden und sichergestellt.

Nach Ankunft des Zuges in Rheydt transportierte die NVV die Fans mit Shuttle-Bussen und Polizeibegleitung zum Stadion. Die letzten Shuttle-Busse hatten gegen 14.20 Uhr das Stadion erreichet. Im Bereich der Aachener Straße und des Fan-Hauses setzten die dort bereit gehaltenen Polizeikräfte Pfefferspray gegen Personen ein, weil die ersten ankommenden Shuttle-Busse mit vereinzelten Steinwürfen attackiert wurden. Dabei wurden eine Gruppe von ca. 250, zumeist schwarz gekleideten Personen, zurückgedrängt. Die Polizei nahm zwei Jugendliche Mönchengladbacher im Alter von 16 und 17 Jahren in Gewahrsam.

Hierzu Einsatzleiter Ulrich Fomferra: "Wie schon bei letzten Heimspiel im Oktober 2008 versuchten Chaoten die ankommenden Busse mit Kölner Fans massiv zu attackieren. Hierauf war die Polizei besonders vorbereitet und konnte durch schnelles und konsequentes Einschreiten Schlimmeres verhindern. Der Bereich rund um das Fan-Haus stellte sich erneut als ein besonderer Problembereich dar, den wir im anstehenden Fan-Dialog nochmals intensiv thematisieren werden." Die Verkehrssituation rund um den Borussia-Park entwickelte sich so, wie dies wegen des ausverkauften Stadions zu erwarten war. Hinzu kam, dass bedingt durch das Ende der Ferien auf den Autobahnen rund um Mönchengladbach ein erheblicher Rückreiseverkehr (Wohnmobile, Pkw mit Wohnanhänger) zu teilweise kilometerlangen Staus führte. Obwohl die Polizei im Vorfeld des Spiels die Besucher gebeten hatte, frühzeitig anzureisen, haben viele diesen Rat nicht befolgt. Auch dadurch kam es im Zufluss zu den Parkplätzen bis kurz vor Spielbeginn zu Behinderungen.  Dennoch konnte das Spiel pünktlich beginnen.

Polizeipräsidum Mönchengladbach

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21:56
24. Oktober 2009


admin

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Videos gibt es im Videoportal Ultrasblog

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16:16
25. Oktober 2009


admin

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POL-K: 091025-3-K Polizei Köln kontrolliert über 1000 FC-Fans vor Abfahrt zum Derby

Am Samstag (24. Oktober) hat die Polizei Köln anlässlich des Fußballderbys FC-Köln gegen Borussia Mönchengladbach eine Kontrollstelle am Hauptbahnhof eingerichtet. Von starken Einsatzkräften wurden dort die zu dem niederrheinischen Spielort abfahrenden FC-Fans kontrolliert.

Hintergrund der Maßnahme war unter anderem ein seitens der Polizei Mönchengladbach gegen cirka 130 Kölner Problemfans ausgesprochenes Betretungsverbot für das Stadtgebiet Mönchengladbach. Darüberhinaus mussten die Fans mit einem Alkoholverbot sowohl in der Bahn als auch am Spielort klarkommen.

Ab 09.00 Uhr versammelten sich dann cirka 1200 Fans verschiedener Gruppierungen in roten FC-Jacken. In Bahnhofsnähe frequentierten die Schlachtenbummler Gaststätten, um dort in erheblichem Maße Alkohol zu konsumieren.

Anschließend stellten sich die FC-Anhänger zu einem martialischen "Gruppenfoto" auf der Domtreppe auf. Einer der Fans, der es sich nicht nehmenlassen wollte, hierbei einen Leuchtkörper zu zünden, wurde anschließend festgenommen.

Mit Lautsprecherdurchsagen wies die Polizei die Fans auf die Durchführung der Kontrollstelle am Seiteneingang (B-Tunnel) hin. Hierdurch wurde eine stärkere Beeinträchtigung des allgemeinen Fußgängerverkehrs und des ungehinderten Zugangs zum Hauptbahnhof vermieden.

An der Kontrollstelle wurde dann die Identität der Personen festgestellt. Erkannte sogenannte Problemfans wurden abgesetzt, nachdem wiederum mehrere Bengalos gezündet worden waren, nach gefährlichen Gegenständen wie Pyrotechnik durchsucht. Hierbei wurden zwei weitere Männer festgenommen. Einer der beiden hatte eine Bierflasche auf die eingesetzten Beamten geworfen. Nach mehreren Flaschenwürfen mussten die Uniformierten kurzfristig Reizgas einsetzen, um die Lage zu beruhigen. Mehrere Leuchtsätze wurden sichergestellt. Angesichts der intensiven Durchsuchungen ließen einige Fans bereits vorher ihre vereinzelt mitgeführte Pyrotechnik fallen. Allein hierdurch konnten durch Kölner Fans in Mönchengladbach geplante Straftaten bereits im Vorfeld unterbunden werden. Ein weiterer Problemfan wurde nach einer Beleidigung der eingesetzten Beamten ebenfalls festgenommen.

Nach Durchlaufen der Kontrollstelle fuhren insgesamt cirka 1500 Kölner Fans in drei Zügen der Deutschen Bahn nach Mönchengladbach. (cg)

 Polizeipräsidium Köln

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08:23
28. Oktober 2009


admin

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Polizei wertet nach Derby Videobilder aus

Acht Fußballfans wurden beim Derby in Gewahrsam genommen. Konsequenzen werden aber noch mehr Randalierer zu spüren bekommen. Denn jetzt beginnt die Polizei mit der Auswertung der Bilder aus der Videoüberwachung. Leitender Polizeidirektor Ulrich Fomferra, der den Großeinsatz beim Spiel Borussia gegen Köln zur Chefsache gemacht hatte, geht davon aus, dass nun weitere Ermittlungen und Verfahren eingeleitet werden.

Inzwischen gehen im Polizeipräsidium Mönchengladbach Anfragen aus anderen Behörden ein. Denn der Großeinsatz, der auch von Vertretern des Innenministeriums verfolgt wurde, war bislang einzigartig für Deutschland. Zum ersten Mal wurden für ein Bundesliga-Spiel Wasserwerfer angefordert, zum ersten Mal wurden für rund 200 besonders berüchtigte Hooligans so genannte Bereichsbetretungsverbote ausgesprochen, und zum ersten Mal gab es ein flächendeckendes Alkoholverbot. Bestimmte Bereiche der Stadt durften sogar nicht überflogen werden. Die Polizei wollte auch die Gefahr eines Übergriffs aus der Luft ausschließen. Im Internet hatte es viele Hinweise darauf gegeben, was Randale-Fans vorhatten. Auch Szenekundige Beamte erfuhren von gefährlichen Plänen.

Da war zum Beispiel die Rede von brennenden Mülleimern auf der Straße, die Shuttlebusse mit gegnerischen Fans zum Stoppen bringen sollten. Ulrich Fomferra ist froh, dass die Polizei Ausschreitungen verhindern konnte. Die Problematik am Fanhaus werde aber sicherlich noch diskutiert werden müssen.

 Dort hatte sich eine Gruppe gewaltbereiter Fans Shuttlebusse mit Flaschen beworfen. Der Polizeidirektor ist überzeugt davon, dass das große Sicherheitspaket nötig war. Ob es beim nächsten Derby auch so sein wird, könne noch keiner sagen. Das seien Einzelfallentscheidungen, sagt Fomferra. Und: "Wir halten unsere Gesprächsangebote aufrecht. Meine Tür steht immer offen. Das gibt auch für die Ultras."

Quelle: RP

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