Du musst Dich einloggen, um einen Beitrag zu schreiben Anmelden Registrieren


Registrieren? | Passwort vergessen??

Foren durchsuchen:


 






Mindestanzahl der einzugebenden Zeichen ist 4 – Die maximale Anzahl beträgt 84 Zeichen
Wildcard benutzen:
*  stimmt mit einer Anzahl von Zeichen überein    %  stimmt genau mit einem Zeichen überein

Gerichtsurteile von Fans/Hooligans

BenutzerBeitrag

10:56
20. Februar 2009


admin

Admin

Beiträge 6348

Hooligan-Randale endet mit je sechs Monaten auf Bewährung

VfL gegen Rostock:
Zwei Wolfsburger wegen Körperverletzung verurteilt – Im Kaufhof flogen Tische und Stühle
Weil sie während einer Massenschlägerei im Kaufhof einen Rostocker Fußballfan getreten und mit einem Stuhl geschlagen hatten, wurden gestern zwei Wolfsburger zu je sechs Monaten auf Bewährung verurteilt.

Für einige der Zuschauer im Amtsgericht – offenbar Bekannte der 34 und 46 Jahre alten Angeklagten – kam das Urteil überraschend. Sie hatten sich zuvor noch über den Richter lustig gemacht, der sich "zum Affen" mache, da sowieso nur ein Freispruch möglich sei. Der Grund für den Optimismus: Vier Zeugen sagten aus, sie wüssten nichts von dem Angriff im Rahmen der Ausschreitungen nach der VfL-Party gegen Hansa Rostock im Oktober 2007.

Vor allem das Opfer, ein 38-jähriger Betonbauer, hatte wenig Interesse an der Klärung des Vorfalls. Die Staatsanwaltschaft hatte zeitweise auch gegen ihn ermittelt. Der Rostocker Fan gab an, er sei am Rondell vor dem Kaufhof gestolpert und dann geschlagen worden. Von wem, wisse er nicht.

Staatsanwaltschaft und Richter stützten sich jedoch ganz auf die Aussage eines Polizisten, der den Vorfall beobachtet hatte. Er beschrieb eindrücklich, wie rund 20 oder 30 Rostocker Fans den Kaufhof gestürmt und eine Straßenschlacht angezettelt hatten, bei der Tische und Stühle flogen. Die beiden Wolfsburger seien nach dem schlimmsten Gemenge hinter dem Rostocker hergelaufen. Als der stürzte, habe der 34-Jährige auf ihn eingetreten, der dem Beamten aus anderen Hooligan-Einsätzen bekannte 46-Jährige habe mit einem Stuhl auf den Mann eingeschlagen.

Der Richter hielt den Angeklagten zugute, dass die Rostocker Fans die Schlägerei mit den Ultras absichtlich begonnen hatten. Dennoch sei der Rostocker danach nicht "vogelfrei" gewesen. "Die Gemeinschaft kann so eine Massenschlägerei nicht dulden. So etwas gibt es nur im Western", so der Richter.
http://www.newsclick.de/index……id/9886127

Melde dich an und stelle dein Ultra/Hoolvideo rein!!!Jetzt mit Forum

http://videoportal.ultrasblog.de

11:12
20. Februar 2009


admin

Admin

Beiträge 6348

Majestätsbeleidigung: Schüler zu Haft verurteilt

Seine Leidenschaft für den spanischen Klub FC Barcelona ist einem marokkanischen Schüler teuer zu stehen gekommen. Nach Medienberichten sollte der 18-Jährige wie in dem nordafrikanischen Land üblich die Devise "Gott, Vaterland, König" an die Tafel schreiben. Stattdessen notierte er aber: "Gott, Vaterland, Barça."

Die Leitung der Schule in der Nähe von Marrakesch zeigte den Jungen bei der Polizei an und diese schaltete die Staatsanwaltschaft ein. In einem Eilverfahren sei der Junge schließlich wegen Majestätsbeleidigung zu 18 Monaten Haft verurteilt worden.

http://sport.t-online.de/c/16/…..23924.html

Melde dich an und stelle dein Ultra/Hoolvideo rein!!!Jetzt mit Forum

http://videoportal.ultrasblog.de

20:55
21. Februar 2009


admin

Admin

Beiträge 6348

BVB-Fan landet hinter Gittern
Dortmund, 25.01.2009

Der 19. April 2008. Keine Maus passt mehr auf den Friedensplatz bei der Übertragung des DFB-Pokalspiels Borussia gegen Bayern München in Berlin. Ein tolles, ein packendes Spiel, bei dem ein Fan keine Sekunde verpassen will – so sollte man meinen. …

… Amtsrichter Georg Junglas wurde da allerdings eines Besseren belehrt. Denn in der spannendsten Phase, als das Spiel auf Messers Schneide stand, hatte ein BVB-Anhänger nichts anderes zu tun, als herumzustänkern, zu provozieren und eine Keilerei mit anderen Schwarz-Gelben zu beginnen. Den "Todesstoß" von Luca Toni zur 2:1 Niederlage haben alle an der Rangelei beteiligten Dortmunder jedenfalls verpasst – sie lagen entweder betrunken zu Hause im Bett oder schliefen ihren Rausch im Polizeipräsidium aus.

Ab sofort bettet der 33-Jährige nun sein Haupt hinter Gittern: Wegen gefährlicher Körperverletzung verurteilte ihn Amtsrichter Georg Junglas zu einer Haftstrafe von sechs Monaten, dabei klickten noch im Gerichtssaal die Handschellen. Dass bereits seit dem 9. Januar ein Haftbefehl gegen ihn vorliegt, erfuhr der vorbestrafte Angeklagte erst im Gerichtssaal: "Wie, davon weiß ich ja gar nichts. Wieso das denn?", fragte er verdattert. Bei zwei laufenden Bewährungsstrafen sollte man sich eben peinlich genau an die Auflagen halten – was er gleich mehrmals versäumt hat. Und den Brief mit dem Haftbefehl hat er nicht geöffnet, weil er seit Wochen bei seiner Freundin wohnt…

Da konnte auch Verteidiger Uwe Dörsing nichts ausrichten. Zusätzlich zu den jetzt verhängten sechs Monaten wird nun eine alte Bewährungsstrafe in Höhe von einem Jahr und drei Monaten widerrufen. Die beiden imposanten Muskelpakete, die der schmächtige Angeklagte damals auf dem Friedensplatz als "Einheizer" für seine prügelfreudigen Freunde provoziert hatte, erinnerten sich nur noch schemenhaft an die Keilerei. "Herr Richter, das anständig zu realisieren, wenn acht Leute auf einen zuhauen, ist echt schwierig."
http://www.derwesten.de/nachri…..etail.html

Melde dich an und stelle dein Ultra/Hoolvideo rein!!!Jetzt mit Forum

http://videoportal.ultrasblog.de

00:21
26. Februar 2009


admin

Admin

Beiträge 6348

Rowdy angeklagt

Den wilden Mann, den er damals gemimt hatte, ließ er diesmal außen vor: Ein wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung angeklagter Heranwachsender aus Barsbüttel (Schleswig-Holstein) gab sich vielmehr betont friedlich, als er nach Ausschreitungen im FC-Stadion im vergangenen August jetzt erneut nach Ingolstadt reiste, um sich vor Gericht zu verantworten. Da er glaubhaft versicherte, sein damaliges Verhalten zu bereuen, blieb es bei einer milden Strafe. Richter Christian Schilcher verhängte 150 Arbeitsstunden. Ursprünglich hatte er einen einwöchigen Jugendarrest in Erwägung gezogen.

Da er glaubhaft versicherte, sein damaliges Verhalten zu bereuen, blieb es bei einer milden Strafe. Richter Christian Schilcher verhängte 150 Arbeitsstunden. Ursprünglich hatte er einen einwöchigen Jugendarrest in Erwägung gezogen.

Im Pokalspiel des FC 04 gegen den Hamburger SV war es nicht nur auf dem Rasen heiß her gegangen. Auf den Zuschauerrängen hielt es manche nicht mehr hinter dem Zaun. Unter den Anhängern der Hanseaten war auch der damals 19-Jährige aus Barsbüttel. Den Vorwurf, einen Chinaböller aufs Spielfeld geworfen zu haben, durch dessen Explosion eine Polizistin ein Knalltrauma erlitt und ein Ordner mehrere Platzwunden davontrug, bestritt der Angeklagte. Da nicht auszuschließen war, dass ein anderer aus der Menge den Böller gezündet hatte, wurde dieser Punkt eingestellt.

Geständig zeigte der Schüler sich, was die Randale am Sperrgitter betrifft. Gemeinsam mit anderen hatte er den Zaun niedergebogen. Der Norddeutsche hat sich zwischenzeitlich bereit erklärt, 500 Euro als Schadenswiedergutmachung zu zahlen. Richter Schilcher sprach von sinnloser Zerstörung. Da er aber keine Wiederholungsgefahr sah, beließ er es bei Arbeitsstunden als Strafe.
http://www.donaukurier.de/loka…..99,2048887

Melde dich an und stelle dein Ultra/Hoolvideo rein!!!Jetzt mit Forum

http://videoportal.ultrasblog.de

22:16
12. März 2009


admin

Admin

Beiträge 6348

Wegen der Verwüstung mehrerer türkischer Lokale während der Fussball-EM 2008 wurde ein 21-jähriger Neonazi aus Dresden zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt. Das Landgericht Dresden sprach den Angeklagten des Landfriedensbruchs in besonders schwerem Fall schuldig.

Nach den fremdenfeindlichen Ausschreitungen in Dresden während der Fußball-Europameisterschaft im vergangenen Jahr muss ein 21-jähriger Neonazi für zweieinhalb Jahre ins Gefängnis. Das Dresdner Landgericht sprach den Angeklagten am Montag des Landfriedensbruchs in einem besonders schweren Fall schuldig. Der einschlägig vorbestrafte Türsteher Willy K. sei Rädelsführer der gewaltsamen Attacken gewesen, sagte die Vorsitzende Richterin Michaela Kessler in der Urteilsbegründung.

Nach dem 3:2-Sieg der deutschen Mannschaft gegen die Türkei im Halbfinale der Fußball-EM hatten Dutzende Maskierte im Juni 2008 mehrere türkische Lokale in der Innenstadt angegriffen und verwüstet. Dabei wurden mindestens vier Menschen teils erheblich verletzt. Der polizeibekannte Neonazi hatte gestanden, bereits Tage zuvor per SMS Dutzende Gleichgesinnte zu Aktionen aufgerufen zu haben. Er bestritt aber, daran beteiligt gewesen zu sein.

Die Richterin sagte, zwar sei dies offengeblieben. Aber auch so sei er für das Geschehen verantwortlich, da er das Kommando geführt habe. „Es hat sich um eine gezielte und geplante Tat gegen türkische Lokale gehandelt", sagte sie. Als Motive kommen nach Ansicht der Kammer außer Fremdenhass auch Auseinandersetzungen im Türsteher-Milieu in Betracht. Strafverschärfend werteten die Richter das brutale Vorgehen gegen unbeteiligte Personen, die in Ruhe ein Spiel anschauen und feiern wollten. „So was geht nicht", sagte Kessler.

Bislang nur „lächerliche Strafen"

Die Staatsanwaltschaft hatte dreieinhalb Jahre Haft gefordert, die Verteidigung maximal zweieinhalb Jahre – allerdings nur wegen eines „normalen" Landfriedensbruchs. Kessler betonte, K. sei bereits wegen Landfriedensbruchs, Körperverletzung und Propagandadelikten vorbestraft. Er sei aber bislang mit „lächerlichen Strafen" wie Verwarnungen oder Arbeitsauflagen davongekommen. Sie sprach von einem völlig falschen Signal. Vor diesem Hintergrund habe man nun nicht plötzlich eine besonders hohe Strafe verhängen können.

Die Polizei ermittelt wegen des Überfalls gegen mehr als 50 weitere Verdächtige, gegen die zum Teil bereits Anklage erhoben wurde. Bei ihnen soll es sich unter anderem um rechtsextremistisch eingestellte Hooligans handeln.
http://www.focus.de/panorama/v…..78579.html

Melde dich an und stelle dein Ultra/Hoolvideo rein!!!Jetzt mit Forum

http://videoportal.ultrasblog.de

20:55
19. März 2009


admin

Admin

Beiträge 6348

Partie mit Nachspiel: Fußball-Fan angeklagt

Die Ausschreitungen nach einem Fußballspiel der siebten Liga im vergangenen Juni in Bützow, bei der Polizisten verletzt und mindestens ein Auto beschädigt wurden, haben ein gerichtliches Nachspiel. Die Rostocker Staatsanwaltschaft erhob gegen einen Verdächtigen aus Bützow Anklage. Er soll mit Steinen auf Polizeibeamte geworfen und einen Polizisten dabei verletzt haben. "Gegen weitere Beschuldigte wurden die Verfahren eingestellt. Ihnen konnte keine Tatbeteiligung nachgewiesen werden", sagt Oberstaatsanwalt Peter Lückemann.

Es war kein gewöhnliches Landesliga-Spiel, das am 13. Juni 2008 am Bützower Vierburg-Sportplatz ausgetragen wurde. Die SG Dynamo Schwerin gastierte beim TSV Bützow. 700 Zuschauer hatte die aufgrund ihrer Fans schon vor Spielbeginn als brisant eingestufte Partie. 100 Polizisten säumten das Spielfeld. Am Ende flogen Flaschen und Steine, acht Polizeibeamte wurden verletzt (SVZ berichtete).

Heiko E. , 23 Jahre, aus Bützow soll einer der Steinewerfer gewesen sein. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm "schweren Landfriedensbruch in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung" vor.

Heiko E. soll unmittelbar nach dem Spiel auf einem angrenzenden Parkplatz "mehrfach" mit Steinen auf Polizisten geworfen und einen dabei getroffen haben. "Dieser erlitt eine Platzwunde und ein Hämatom am Kopf", sagt Staatsanwalt Lückemann. Kurze Zeit später sei eine etwa 20-köpfige Gruppe am Bützower Fritz-Reuter-Platz erneut mit der Polizei zusammengeraten, wieder flogen Steine in Richtung der Beamten. "Heiko E. war darunter und nahm es billigend in Kauf, erneut Polizisten zu verletzen, aber auch andere haben geworfen", sagt Lückemann. Verfahren gegen weitere Beteiligte gebe es mangels Beweisen aber nicht.

Im Juli soll Heiko E. vor dem Amtsgericht Güstrow der Prozess gemacht werden.
http://www.svz.de/lokales/buet…..klagt.html

Melde dich an und stelle dein Ultra/Hoolvideo rein!!!Jetzt mit Forum

http://videoportal.ultrasblog.de

21:33
27. März 2009


admin

Admin

Beiträge 6348

20-Jähriger tritt nach Polizisten
Pöbelei nach VfL-Spiel – Geldstrafe für Angeklagten

Nach dem Uefa-Cup-Spiel des VfL gegen Portsmouth bepöbelten sich deutsche und englische Fans in der Porschestraße. Die Polizei griff ein. Wegen Wiederstands gegen Vollstreckungsbeamte musste sich ein 20-jähriger Wolfsburger vor Gericht verantworten. Die Richterin verurteilte ihn zu einer Geldstrafe von 200 Euro. Am 4. Dezember war der 20-Jährige gegen 23.15 Uhr mit Kumpels unterwegs. Seine Freunde hätten englische Fans anpöbeln und er dies verhindern wollen, schilderte er die Situation. Er habe seinen Freunden hinterhergeschrien, um sie zurückzuhalten.

Der Beschuldigte habe den englischen Fans hinterhergebrüllt, sagte dagegen ein Polizeibeamter aus. Die Gruppe habe sich um seinen Kollegen versammelt, und er sei ihm zu Hilfe gekommen. Er habe sich den 20-Jährigen gegriffen, weil der sowohl die Engländer als auch den Kollegen angeschrien habe.

Der Angeklagte gab zu, dass er die Polizisten beschimpft und sich gegen seine Festnahme gewehrt habe. Er habe nicht verstanden, warum dies geschehen sei.

Der Polizist berichtete, dass der Mann nach seinem Kollegen getreten, ihn aber nicht getroffen habe. Auch als ihm Handschellen angelegt werden sollten, habe er Widerstand geleistet. Drei Polizisten seien nötig gewesen, um mit dem alkoholisierten 20-Jährigen fertig zu werden. Der entschuldigte sich im Gerichtssaal bei dem Polizisten.

http://www.newsclick.de/index……d/10063422

Melde dich an und stelle dein Ultra/Hoolvideo rein!!!Jetzt mit Forum

http://videoportal.ultrasblog.de

10:28
6. April 2009


admin

Admin

Beiträge 6348

RIED. Wegen schwerer Körperverletzung und gefährlicher Drohung müssen sich heute radikale Fußballfans auf der Anklagebank des Rieder Landesgerichts verantworten. Sie sollen, laut Auskunft der Staatsanwaltschaft, aufeinander losgegangen sein. Angeblich hat einer der Verdächtigen bei der Massenschlägerei sogar mit einer laufenden Motorsäge hantiert. Am Dienstag, 14. April, muss sich ein weiterer Fußballfan vor Gericht verantworten. Er soll dabei beteiligt gewesen sein, als Lask-Fans die Toilettenanlagen des Stadions zerlegten und mutwillig auf Polizisten losgingen.
http://www.nachrichten.at/ober…..t70,142148

Melde dich an und stelle dein Ultra/Hoolvideo rein!!!Jetzt mit Forum

http://videoportal.ultrasblog.de

22:06
24. April 2009


admin

Admin

Beiträge 6348

Bochum-Hooligans mauern vor Gericht
Prozessbeginn nach Angriff auf Arminia-Ordner: Vorsitzender Richter zweifelt an aufrichtiger Reue der Angeklagten

Vor der III. Großen Jugendstrafkammer des Landgerichts Bielefeld stehen seit Freitagvormittag die drei Bochum-Fans, die vor knapp einem Jahr im Gästeblock Arminia Bielefelds Stadion-Ordner Radenko Radic lebensgefährlich verletzt haben. Der Vorsitzende Richter Reinhard Kollmeyer vernahm zu Beginn zwei der drei Angeklagten. Schnell kamen Zweifel an ihrer aufrichtigen Reue auf.

Wie berichtet wirft Staatsanwalt Christoph Zielke den jungen Bochum-Fans Thomas D. (19), Janine B. (22) aus Bochum und Daniel H. (21) aus Werl vor, Radenko Radic im Gästeblock angegriffen und dabei massiv verletzt zu haben (Schädel-, Kiefer- und Jochbeinbrüche, Blutungen unter der Hirnrinde). Während D. und B. zu den Fragen des Gerichts Stellung nahmen, verweigerte H. die Aussage. Letzterem werden von der Staatsanwaltschaft mehrere Tritte gegen den am Boden liegenden Radic zugeordnet. "Mindestens in einem Fall trat H. mit großer Kraft gegen den Kopf des Ordners", sagte Zielke.

Die 22-jährige Rechtsanwaltsgehilfin Janine B., die von einem Wellenbrecher auf Radic gesprungen sein soll, beteuerte mehrfach "Mist gebaut" und direkt nach ihrem Sprung "unter Schock" gestanden zu haben. Ihr Rechtsanwalt Gabor Subai betonte, dass es seiner Mandantin sehr leid tue, was passiert ist, und dass sie sich wünsche, dass Radic, der bis heute unter den Folgen der Attacke leidet, wieder vollständig genesen werde.

Videobilder aus dem Stadion
Wie schon bei dem Auszubildenden Thomas D., der sich ebenfalls bei Radic entschuldigte, bekam das Gericht im Verlauf der Vernehmung ernste Zweifel an der Aufrichtigkeit der Entschuldigungen. Richter Kollmeyer sagte: "Es ist gut, wenn sie sich entschuldigen. Aber wenn sie bei der Aufklärung der Tat anschließend so sehr mauern, dann denke ich mir: Es tut Ihnen gar nicht so leid."

Radic-Rechtsanwalt Holger Rostek nannte die Antworten der beiden Angeklagten "kläglich und beschämend". In den Aufzeichnungen der Stadionkamera sei deutlich zu erkennen, dass der Sprung von Janine B. eine Punktlandung gewesen sei. Richter Kollmeyer nannte den Sprung "behende". Dass die junge Frau zum Zeitpunkt ihres Angriffs volltrunken gewesen sein will, steht nun ernstlich in Frage.

Im Anschluss wurde Radenko Radic zu den Geschehnissen im Gästeblock befragt. Die Verhandlung wird fortgesetzt.
http://www.nw-news.de/lokale_n…..richt.html

Melde dich an und stelle dein Ultra/Hoolvideo rein!!!Jetzt mit Forum

http://videoportal.ultrasblog.de

08:23
13. Mai 2009


admin

Admin

Beiträge 6348

Emotionen und Tränen im Gerichtssaal
Dritter Tag des Prozesses gegen die Bochum-Hooligans

Bielefeld. Als der Vorsitzende ein Schreiben verlas, in dem der Angeklagte Daniel H. (21) seinem Opfer Radenko Radic als Zeichen des guten Willens 500 Euro anbietet, war es mit der Selbstbeherrschung von Radics unter den Zuhörern weilenden Mutter Jovanka vorbei. "Mein Sohn ist wie tot! Gucken Sie mir in die Augen, Sie haben meinen Sohn totgemacht!", rief sie dem Angeklagten unter Tränen zu.

Von Emotionen geprägt war auch der dritte und wahrscheinlich vorletzte – das Urteil soll am nächsten Montag um 12 Uhr verkündet werden – Verhandlungstag im Prozess gegen drei Mitglieder der Fangruppe Ultras Bochum, die sich nicht den Hooligans zurechnen lassen wollen. Wie mehrfach berichtet, hatten Daniel H. aus Werl, Janine B. (22) und Thomas D. (20), beide aus Bochum, den Ordner Radic beim Heimspiel des DSC Arminia gegen den VfL Bochum am 3. Mai 2008 körperlich attackiert und erheblich verletzt.

Die Plädoyers von Zielke, des Nebenklägervertreters und der Verteidiger standen im Mittelpunkt des dritten Verhandlungstages. Sein Mandant sei von den Angeklagten "durchgereicht" worden, befand Rechtsanwalt Dr. Holger Rostek, der das Opfer als Nebenkläger vertritt. "Ordner dürfen nicht zum Freiwild von Fans werden, sie müssen geschützt werden", betonte Rostek. Staatsanwalt Christoph Zielke trat in seinem Plädoyer der Behauptung entgegen, dass die Ultras für Stimmung im Stadion sorgen: "Sie zerstören die Stimmung". Zielke beantragte gegen alle drei Angeklagten Haftstrafen.
"Als sei es ein Sack Zement"
"Es ist schon erschreckend, wenn man auf dem Video das hassverzerrte Gesicht sieht." Staatsanwalt Christoph Zielke fand in seinem Plädoyer starke Worte für das Verhalten des Angeklagten Daniel H. (21), der auf den Kopf eines Menschen eingetreten habe, "als sei es ein Sack Zement".

Kurz vor Spielbeginn hatte Daniel H. im Gästeblock eine blaue Rauchbombe gezündet. Der Ordner Radenko Radic (35) begab sich in Richtung der Störer, wurde von Thomas D. angepöbelt und ins Gesicht geschlagen. Dann sprang Janine B. von einem Wellenbrecher auf das Opfer herab und riss es dadurch nieder. Daniel H. versetzte dem wehrlos am Boden liegenden Radic nach eigenem Geständnis einen Fußtritt gegen den Kopf. Die Folgen waren schwerwiegend, der Verletzte wird wahrscheinlich nicht vollständig genesen.
Verteidiger plädiert auf Notwehr
Am Ende seiner Ausführungen beantragte Zielke gegen Daniel H. eine Freiheitsstrafe von zweieinhalb Jahren wegen gefährlicher Körperverletzung, die schon wegen ihrer Höhe nicht zur Bewährung ausgesetzt werden kann. Anderthalb Jahre, ebenfalls ohne Bewährung, forderte der Staatsanwalt für Janine B., sechseinhalb Monate mit Bewährung wegen einfacher Körperverletzung und Widerstandes gegen die Staatsgewalt für Thomas D. Daniel H. und Janine B. hätten "das Leben des Radic zerstört", fasste Zielke die Taten dieser beiden zusammen.

Verteidiger Burkhard Michel (H.) plädierte für seinen Mandanten auf Verhängung einer Jugendstrafe mit Bewährung, die er jedoch nicht bezifferte, ebenso Rechtsanwalt Gabor Subai, der Verteidiger von Janine B. Einen Freispruch beantragte Rechtsanwalt Eberhard Nagler für Thomas D. mit der Begründung, sein Mandant habe sich gegenüber dem aggressiven Ordner in einer Notwehrsituation befunden.
http://www.nw-news.de/sport/ds…..dex_page=1

Melde dich an und stelle dein Ultra/Hoolvideo rein!!!Jetzt mit Forum

http://videoportal.ultrasblog.de



Infos zum Sport-News.ws Forum

Zeitzone:UTC 1

Die meisten Nutzer gleichzeitig online: 365

Im Moment online:
10 Gäste

Aktuell im Thema unterwegs:
1 Gast

Forumstatistiken:

Gruppen: 8
Foren: 40
Themen: 1254
Beiträge: 6366

Mitglieder:

Es gibt 12 Mitglieder

Es gibt 1 Admin
Es gibt 1 Moderator

Aktivste Mitglieder:

seev – 7
Morbi – 7

Admins: admin (6348 Beiträge)

Moderatoren: Morlock (148 Beiträge)