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Leverkusen – Köln [27.02.10]

BenutzerBeitrag

13:05
28. Februar 2010


admin

Admin

Beiträge 5969

Auseinandersetzungen beim Fußballspiel Leverkusen gegen Köln

Bei Auseinandersetzungen während des Fußballspiels Leverkusen gegen Köln, ist am Samstagabend (27. Februar) ein Polizist schwer und einer leicht verletzt worden. Die Täter wurden festgenommen. Ein Fußballfan aus Köln erlitt Verletzungen durch den Biss eines Polizeihundes.
Schon vor dem Spiel kam es bei der Begleitung der Kölner Fans vom Bahnhof zum Stadion immer wieder zu Auseinandersetzungen und zu Flaschenwürfen. Weil kleine Gruppen von Fans unter anderem auf die Gleise gelangten, musste der Bahnverkehr auf der Strecke Köln – Düsseldorf für cirka 30 Minuten unterbrochen werden.

Gegen Ende der Begegnung wurde ein Leverkusener Spieler auf dem Feld mit Gegenständen und Feuerwerkskörpern beworfen.

Insgesamt wurden 72 Personen in Gewahrsam genommen. 58 erhielten Platzverweise. 31 bekommen eine Strafanzeige wegen Landfriedensbruch, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Sachbeschädigung oder Verstößen gegen das Waffengesetz.

http://www.polizei-nrw.de/pres…..-1018.html

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16:42
28. Februar 2010


admin

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Beiträge 5969

Die Stadt im Ausnahmezustand

Fußball-Fans stürmten den Rheindamm, lieferten sich eine Auseinandersetzung mit der Polizei und legten später den Bahnverkehr lahm. Die Auswirkungen bekamen die Besucher der Rathaus-Galerie zu spüren.

So war die Aufforderung, mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Spiel zu kommen, wohl nicht gemeint gewesen: Statt per Bus oder Bahn reisten Kölner Fans am Samstag per Schiff nach Leverkusen. Doch ihr Plan, ohne Polizeibegleitung von der Wacht am Rhein zum Stadion zu gelangen, misslang: Als das mit 500 Personen beladene Schiff gut zweieinhalb Stunden vor Spielbeginn in Wiesdorf anlegte, wurden die Fans schon von Polizisten, ausgerüstet mit Schutzhelmen, Schlagstöcken und Reizgas, erwartet.

Die Polizei wollte die Fans in zwei Gruppen aufgeteilt über die Neulandbrücke Richtung Stadion eskortieren. Doch die Kölner spielten nicht mit. Unvermittelt stürmte ein Pulk aus hunderten Fans vom Rheinufer aus den Damm hinauf. Die Polizisten hatte ihre Not, die Kölner in Schach zu halten und setzten Reizgas und Hunde gegen sie ein.

Einigen Fans gelang es, sich ihren Weg durch die Stadt zu bahnen. In den Straßen rund um den Neulandpark stießen sie Tonnen um und warfen Müllsäcke auf die Fahrbahn. Den Großteil der Fans konnten die Polizisten jedoch geschlossen zum Stadion lenken. Schmährufe gegen Leverkusen brüllend wanderten die Kölner am Ufer der Dhünn entlang.

Auch die Rathaus-Galerie hatte sich auf unerwarteten Besuch eingestellt und Sicherheitsleute postiert. Nach Angaben der Polizei blieben pöbelnde Fans aber fern. Während Polizeihubschrauber über der Stadt kreisten und Sirenen von Einsatzwagen beständig heulten, befriedigten die Besucher im Einkaufszentrum ihre Kauf- oder Schaulust. Geschäfte, Gänge und Rolltreppen quollen über vor Menschen. Und obwohl wegen des Derbys die 1000 Stellflächen an der Stelzenbrücke nicht zur Verfügung standen, fanden mit dem Auto Angereiste in den Parkhäusern einen Platz. „Ohne Probleme“, wie Michael Hilgert sagte, der mit seiner Familie aus Odenthal gekommen war. Brigitte Erdmann und Herbert Bäsler aus Köln dagegen hatten ihren Wagen eigens in Höhenhaus stehen lassen und waren mit der S-Bahn nach Leverkusen gefahren. „Hier kaufe ich lieber ein als in Köln, weil es ruhiger ist“, sagte Erdmann. Die Menschenmassen in der Rathaus-Galerie waren beiden am Samstag aber zu viel. Nach einer halben Stunde verließen sie den Einkaufstempel wieder. Pech für die beiden: Die Abreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln war nicht so unkompliziert wie der Hinweg nach Leverkusen. Fans des 1. FC Köln belagerten am Bahnhof die Gleise. Zumindest einer von ihnen wurde dabei laut Augenzeugen verletzt. Die Polizei sperrte den Bahnverkehr für etwa eine halbe Stunde.

Geduld haben musste auch einige Kölner Fans, die kurz vor Spielbeginn an der Wacht am Rhein noch auf Taxis warteten. Weil sich gegen 18 Uhr viele Besucher wohl in der Rathaus-Galerie sattgesehen hatten, staute sich auf der Rheinallee der Verkehr. Aus der Innenstadt in Richtung Autobahn ging es nur noch im Schneckentempo voran. Ob man mit Bus, Bahn oder Auto angereist war, spielte am Samstag also keine Rolle. Dass Leverkusen im Ausnahmezustand war, war in jedem Fall zu spüren.

Die Bilanz der Polizei nach dem Spiel: 72 Personen wurden in Gewahrsam genommen, 58 erhielten Platzverweise und wurden von der Polizei zurück nach Köln gebracht. 31 Fans bekommen eine Strafanzeigen wegen Landfriedensbruchs, Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Sachbeschädigung oder Verstößen gegen das Waffengesetz. Bei den Auseinandersetzungen wurde ein Polizist schwer und einer leicht verletzt. Ein Kölner Fan erlitt Verletzungen durch den Biss eines Polizeihundes. Ein Leverkusener Spieler wurde mit Feuerwerkskörpern beworfen.

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21:42
14. März 2010


admin

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Beiträge 5969

Die Ausschreitungen beim Mittelrhein-Derby in Leverkusen haben für zahlreiche Anhänger des 1. FC Köln weitreichende Folgen. Die Werkself sprach insgesamt 135 Stadionverbote aus.

Bereits im Vorfeld des rheinischen Derbys ging es heiß her: Die Polizei war mit einem Großaufgebot zugegen, um Krawalle der Auswärtsfans zu vermeiden. Hier werden die Leverkusen Fans zum eigenen Stadion gebracht.
Mit einem Großaufgebot geleitet die Polizei auch die Kölner Fans ins Stadion.
Die FC Köln-Fans kamen am Nachmittag mit dem Schiff in Leverkusen-Wiesdorf an.

Die richten sich in erster Linie gegen Beteiligte an den schweren Ausschreitungen vor dem Spiel, als Problemfans aus der Domstadt sich unter anderem am Schiffsanleger Neulandpark gewaltsam der Polizeibegleitung entledigten und zwei Beamte schwer verletzt wurden. Mehrere Verantwortliche für das gefährliche Abbrennen von Pyrotechnik wurden ebenfalls gefasst.

Den Großteil der ausgesprochenen Stadionverbote verhängte Bayer 04 für die Höchstdauer von drei Jahren. Auch mehrere Leverkusener Fans dürfen auf Anordnung ihres Lieblingsklubs für längere Zeit kein Stadion der oberen Ligen mehr betreten. Acht Anhänger der Werkself wurden mit einem Stadionverbot belegt.
http://www.rp-online.de/bergis…..31878.html

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