Gewaltbereite Fußball-Fans können nach ersten Ermittlungen der Polizei hinter den Krawallen in der Nacht zu sonntag stecken.
Nach den Ausschreitungen in der Nacht zum Sonntag, geht die Rostocker Polizei Rostock ersten Hinweisen, dass es sich bei den 30 vermummten Jugendlichen um Personen aus der Rostocker gewaltbereiten Fußball-Fan-Szene handelt. Das bestätigte am Montag Polizeisprecher Volker Werner.
Beamte hätten im Bereich des Stephan-Jantzen-Rings und der Hundsburgallee bereits Dutzende Anwohner befragt und seien dabei gut voran gekommen. Es könne sich den Angaben zufolge um extreme Hansa-Fans gehandelt haben, die nach Spielbeginn am Sonnabend die DKB-Arena aus Protest gegen Sicherheitsmaßnahmen verlassen hätten. Anschließend hätten sie in einer verlassenen Industriehalle mit Alkohol gefeiert.
Am frühen Sonntag gegen zwei Uhr morgens hatten Anwohner die Polizei alarmiert, nachdem sie Vermummte beobachtet hatten, die Mülltonnen in Brand gesetzt und Autos beschädigt hatten. Kurz darauf griffen die Vermummten die eintreffenden Einsatzkräfte der Polizei und Feuerwehr an. Ein Polizist wurde so massiv bedroht, dass er mit dem Einsatz seiner Waffe drohen musste.
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