Randale-Fans blockieren Rostocker Bahnhof
Schon vor dem Spiel begann die Randale: Aggressive Fans haben den Rostocker Hauptbahnhof zeitweise lahmgelegt. Vor der Drittliga-Begegnung zwischen dem FC Hansa Rostock und Eintracht Braunschweig haben randalierende Fans dafür gesorgt, dass der Bahnhof eine dreiviertel Stunde lang blockiert war.
Die Bundespolizei ging mit zahlreichen Einsatzkräften gegen die Randalierer aus Braunschweig vor, die zum Teil schon total betrunken waren. Viele Gewalttäter wurden nach Aussage einer Sprecherin festgenommen, die genaue Zahl ist unklar.
Die Probleme hatten bereits am Vormittag begonnen: Etwa 620 Braunschweiger Fans waren mit einem Entlastungszug nach Rostock unterwegs, sie schmissen an Bahnhöfen mehrfach Flaschen, Feuerwerkskörper und sogar eine Bierkiste aus den Waggons. Kurz vor Einfahrt in den Rostocker Bahnhof zogen randalierende Reisende dreimal die Notbremse – der Zug hielt deshalb an.
Viele Fans wollten dann auf freier Strecke aussteigen, wurden jedoch von einem massiven Polizeiaufgebot zurück in die Wagen gedrängt.
Schon vorher war absehbar, dass es Stress geben würde: Der DFB hatte die Begegnung als „Spiel mit erhöhtem Risiko“ eingestuft. Auch für den Nachmittag stand ein Großaufgebot von Kräften der Bundespolizei bereit, um die Abreise der Randale-Fans zu begleiten.
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