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Sachsen Leipzig – Lok Leipzig [23.08.09]

BenutzerBeitrag

16:20
23. August 2009


admin

Admin

Beiträge 6348

Das Derby zwischen den Oberligisten Sachsen Leipzig und Lokomotive Leipzig musste unterbrochen werden. Der Schiedsrichter schickte die Spieler in der 75. Minute in die Kabinen, nachdem mehrere Feuerwerkskörper explodiert waren.

Ein Anhänger aus dem Block von Sachsen Leipzig wurde verletzt abtransportiert.

Nach knapp zehn Minuten wurde das Spiel fortgesetzt und endete schiedlich friedlich 0:0. Das Derby lockte 14.986 Zuschauer in die Arena.

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19:46
23. August 2009


admin

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Beiträge 6348

Randale am Rande des Leipziger Derbys

Alle Appelle haben nichts genützt: Rund um das Leipziger Oberliga-Derby zwischen dem FC Sachsen und dem 1. FC Lok ist es zu Ausschreitungen gekommen. Das Spiel musste zwischenzeitlich unterbrochen werden, nach der Partie setzte die Polizei Pfefferspray ein.

Leipzig – Bereits am Morgen des Spieltages griffen etwa 50 Anhänger des 1. FC Lok ein gemeinsames Frühstück von Sachsenfans im Leutzscher Rathaus an. In der zweiten Halbzeit flogen aus beiden Fanlagern Böller, in der 75. Minute unterbrach der Schiedsrichter die Partie und schickte die Spieler in die Kabine. Ein Fan von Sachsen Leipzig wurde dabei verletzt und musste aus dem Block ins Krankenhaus abtransportiert werden.

Nach einer knapp zehnminütigen Pause wurde das Spiel fortgesetzt (Endstand 0:0), doch der Ärger auf den Rängen ging weiter. Immer wieder versuchten Fans, die Pufferzone zu überwinden und in den Block des Gegners zu gelangen. Erst eine Hundertschaft der Polizei konnte die Situation im Stadion beruhigen.

Nach der Begegnung trafen die beiden verfeindeten Gruppen aufgrund mangelnder Fantrennung vor dem Sportforum aufeinander. Dabei kam es zu Schlägereien. Die teilweise berittene Polizei setzte Pfefferspray ein, es gab mehrere Verletzte und einige Ingewahrsamnahmen.

"Normalerweise findet dort eine Fantrennung statt, aber einigen gewaltbereiten Lok-Anhängern ist es gelungen, diese zu umgehen. Diese Gruppe hat dann versucht, die Anhänger des FC Sachsen zu provozieren", sagte eine Polizeisprecherin auf Anfrage von SPIEGEL ONLINE. "Wir können einfach nicht überall sein." Der Polizei sei es aber gelungen, Schlimmeres zu verhindern. Die Gewalttäter zogen laut Polizeiangabe dann weiter in die Innenstadt "und zündeten Mülltonnen an".

Im Vorfeld des brisanten Derbys hatten beide Vereine mit einer Video- und Plakatkampagne an die Vernunft der Fans appelliert und für ein friedliches Derby geworben. Dabei wünschten sich die Spieler beider Mannschaften gemeinsam Respekt und Fairplay – "auf dem Rasen" wie "auf den Rängen".

Trotz der Randale zog die Leipziger Polizei eine positive Bilanz: "Dafür, dass es sich um ein Stadtderby gehandelt hat, war die Lage verhältnismäßig ruhig", so die Polizeisprecherin: "Unsere Taktik ist aufgegangen."
http://www.manager-magazin.de/…..22,00.html

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20:00
23. August 2009


admin

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Beiträge 6348

Polizeieinsatz anlässlich des Fußballspiels am 23.08.2009

Am heutigen Sonntag (23.08.2009) fand das Fußballspiel in der NOFV Oberliga Süd zwischen dem FC Sachsen Leipzig und dem 1. FC LOK Leipzig im Zentralstadion statt. Der Brisanz, die ein solches Ortsderby naturgemäß mit sich bringt, bewusst, war die Polizeidirektion Leipzig mit eigenen und unterstellten Einheiten im Einsatz, um Störungen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung zu verhindern. Die Anreise der Fans beider Vereine zum Stadion erfolgte unter ständiger Polizeibegleitung und verlief weitgehend problemlos ohne größere Störungen.

Pünktlich um 14.00 Uhr begann das Spiel. 14.986 Zuschauer verfolgten die Begegnung ihrer Mannschaften. Der Endstand lautete 0:0.

In der zweiten Halbzeit musste das Spiel für sechs Minuten unterbrochen werden. Grund dafür waren vier auf das Spielfeld abgeschossene pyrotechnische Gegenstände. Die Fußballfans beider Seiten reagierten sehr emotional, zum Teil aggressiv auf die Spielunterbrechung und versuchten, durch Überwinden der Sicherheitszone zueinander zu kommen. In diesem Zusammenhang stürzte ein aufgebrachter Besucher der Fans des FC Sachsen Leipzig – ohne fremde Beteiligung – von einem Zaun, der zur Fantrennung dient und musste ärztlich versorgt werden. Im Zusammenwirken von Polizei und Security konnte ein Aufeinandertreffen verhindert werden.

Nach Verlassen des Stadions kam es zu Provokationen gegen Polizeibeamte und gegen Anhänger des FC Sachsen Leipzig, welche durch Störer initiiert wurden, die sich dem 1. FC LOK Leipzig zugehörig fühlen. So wurden durch die Chaoten unter anderem Abfallcontainer auf die Straße geschoben und zum Teil in Brand gesetzt. Die Einsatzkräfte waren jederzeit vor Ort und handelten konsequent, so dass größere Auseinandersetzungen verhindern werden konnten. Insgesamt fünf Personen, bei denen nicht auszuschließen war, dass von ihnen weiterhin Störungen und Provokationen ausgehen werden, wurden präventiv in Gewahrsam genommen.
http://www.polizei.sachsen.de/…..g/4772.htm

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12:29
24. August 2009


admin

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Beiträge 6348

Überfälle auf Fußballer und Fans trüben Derby-Bilanz

Mehrere Übergriffe auf Fußballfans und einen Spieler der Kreisklasse-Mannschaft BSG Chemie Leipzig haben die weitgehend friedliche Bilanz des Lokalderbys FC Sachsen gegen den 1.FC Lok Leipzig getrübt.

So wurden am Rande des Fan-Frühstücks des FC Sachsen mehrere Anhänger des Vereins Opfer von gegnerischen Attacken. Beim eigentlichen Frühstück am Kunze-Sportpark sei dank der Polizeipräsenz alles ruhig geblieben, berichtet einer der Organisatoren. Bei einem privaten Treff in einer Kneipe am Leutzscher Rathaus dagegen seien mehrere Grün-Weiße von mutmaßlichen Lok-Fans überfallen worden. Die Polizei berichtet in dem Zusammenhang zwar von mehreren Fans der Blau-Gelben, die durch Einsatzkräfte kontrolliert werden mussten, von Übergriffen sei aber nichts bekannt.

Ebenfalls noch vor dem Anpfiff im Zentralstadion wurde am Sonntagvormittag ein Akteur der BSG Chemie Leipzig auf dem Weg zum Auswärtsspiel seiner Mannschaft beim KSC Leipzig II überfallen. Das teilte der Verein am Montag mit. Fanbeauftragter Remo Hoffmann berichtet, dass Spieler Marco Blanc mit der Straßenbahn zum Spiel unterwegs war. In Gohlis sei er dann einer Gruppe von etwa 20 bis 25 Personen aufgefallen, die ihn an Hand seiner Trainingskleidung als BSG-Spieler identifizieren konnten. Die Männer seien in die Straßenbahn gestürmt und hätten begonnen, den Spieler zu verprügeln, berichtet Hoffmann unter Berufung auf den Geschädigten. Anschließend seien die Unbekannten mit der Sporttasche geflohen. Diese wurde am Abend leer vor der Haustür des Spielers abgestellt.

Die Täter trugen bei dem Überfall keine Vereinsfarben, der Spieler selbst vermutet aber, dass die Männer aus dem Umfeld von Lok Leipzig kommen. Dafür spreche laut Hoffmann auch, dass beim Oberliga-Derby ein grün-weißes Trikot sowie mehrere Leutzscher Fan-Utensilien im Lok-Block hingen. Ob es sich dabei aber tatsächlich um die gestohlene Kleidung handelt, konnte nicht bestätigt werden. "Dem Spieler geht es soweit gut", sagte der Fanbeauftragte. Beim Spiel der BSG Chemie am Nachmittag, das 3:1 ausging, habe er bereits wieder auflaufen können.

Am Sonntagabend wurden in Markranstädt mehrere Fans von Lok Leipzig Opfer eines Überfalls. Wie die Polizeidirektion Westsachsen mitteilte, hatten sich die 15 bis 20 Vereinsanhänger vor einem Supermarkt versammelt und Bier getrunken, als etwa 20 vermummte Unbekannte auf die Gruppe zustürmten und auf die Fans einprügelte. Dabei wurden laut Polizei zwei Frauen sowie ein Mann leicht verletzt. Außerdem wurden an zwei Autos die Scheiben eingeschlagen. Ob der Überfall in Zusammenhang mit dem Spiel steht, konnte die Polizei nicht bestätigen.

Auch in Delitzsch gab es am Sonntag Ärger mit Fußballfans. Drei deutsch/türkische Personen wurden ausländerfeindlich beleidigt und beschimpft. Ein 17-Jähriger, der schlichten wollte, wurde von den Fußballanhängern geschlagen und erlitt eine Nasenfraktur. Die Ermittlungen in dem Fall dauern laut Polizidirektion Westsachsen an.

In Leipzig blieb es dagegen am Abend ruhig. Direkt nach dem Spiel hatten Lok-Anhänger sowohl Polizeibeamte als auch Fans des FCS provoziert und in der Stadt Müllcontainer angezündet. Größere Auseinandersetzungen seien aber verhindert worden, so die Polizei. Fünf Randalierer wurden vorläufig festgenommen. Weitere Vorkommnisse habe es in Leipzig nicht gegeben.
http://www.lvz-online.de/aktue…..08007.html

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