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VfB Lübeck III – Roten Stern Lübeck [11.10.09]

BenutzerBeitrag

22:13
12. Oktober 2009


admin

Admin

Beiträge 6348

Die Lübecker Polizei steht vor einer neuen Herausforderung: Gewaltbereite Fußballfans weichen von den großen Spielen in die Kreisklasse aus. Am Sonntag musste die Partie der dritten Mannschaft des VfB gegen den Roten Stern Lübeck von 35 Polizeibeamten geschützt werden.

Bereits am Vormittag versammelten sich rund 50 Fans des VfB am Holstentor, um gemeinsam zum Fußballplatz am Hansering zu ziehen. Dadurch wurde die Polizei auf das Spiel aufmerksam. Gegner der traditionell eher aus der rechten Szene stammenden VfB-Fans war der Rote Stern Lübeck, der im vergangenen Jahr auf der Walli gegründet wurde und dem politisch linken Spektrum angehört.

Auf dem Platz standen sich 70 VfB-Fans, davon werden von der Polizei rund 35 als gewaltbereit eingestuft, und 50 Anhänger des RSL gegenüber. Es gab einige kleinere Versuche aus der Hooligan-Szene aufs Spieleld zu gelangen, die von den 35 Polizeibeamten, die vor Ort waren, verhindert werden konnten. "Zu Straftaten kam es nicht", sagt Polizeisprecher Detlef Riedel. Das hätte vermutlich anders ausgesehen, wenn nicht so schnell eine größere Anzahl von Polizeibeamten zur Verfügung gestanden hätte. Die Beamten hatten vorher die Absperrungen beim City-Lauf vorgenommen und mussten dann Überstunden machen. Nach Ende der Partie kam es – wie sonst an der Lohmühle – zu Provokationen. Die Polizei konnte aber beide Lager trennen.

"Wir müssen sehen, wie wir mit dem neuen Phänomen umgehen", sagt Polizeisprecher Detlef Riedel. In der Kreisklasse werde auf Plätzen gespielt, wo eine bauliche Trennung der Fans – im Gegensatz zur Lohmühle – nicht vorgesehen ist. Das Problem sei aber nicht der Fußball. "Diese Gruppe könnte auch auf jedem anderen Fest, zum Beispiel dem fröhlichen Drachenbootfestival, auftauchen."

http://www.hl-live.de/aktuell/…..p?id=56192

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22:14
12. Oktober 2009


admin

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Beiträge 6348

POL-HL: HL – St.- Lorenz Süd Ausschreitungen bei Fußballspiel in Kreisklasse D

    Lübeck (ots) – Am Sonntagnachmittag, den 11.10.09, kam es bei einem Fußballspiel in der Kreisklasse D zu Ausschreitungen, die nur durch den Einsatz von mehr als 30 Polizisten eingedämmt werden konnten. "Roter Stern Lübeck" hatte den "VfB Lübeck III" zu Gast, gespielt wurde ab 13.00 Uhr auf dem Platz "Holstentor Süd", einem ganz normalen Fußballplatz, ohne besondere Einrichtungen, um Fangruppierungen voneinander trennen zu können. Das Spiel besuchten etwa 200 Zuschauer, davon etwa 70 bis 80 zum Teil erkennbar gewaltbereite Anhänger des "VfB Lübeck". "Roter Stern Lübeck" wurde von etwa 50 dem linksalternativen Spektrum zuzurechnenden Zuschauern unterstützt. Zu Spielbeginn kam es aus dem "VfB-Block" zu einzelnen Böllerwürfen und Abbrennen von Pyrotechnik, auch versuchten "VfB-Fans" auf das Spielfeld zu laufen, was von der Polizei verhindert werden konnte. In der Halbzeit gingen etwa 20 gewaltbereite "VfB-Fans" über das Spielfeld und provozierten die gegnerischen Zuschauer. Körperliche Übergriffe konnten die mittlerweile über 30 eingesetzten Polizisten verhindern. Durch die Präsenz der Polizei verlief die zweite Halbzeit weitgehend störungsfrei, beide Fangruppen unterstützten ihre Vereine. Nach Spielende verließen die Problemfans des VfB den Platz, etwa 35 von ihnen warteten an der Einmündung Hansering / Wendische Straße, um auch hier die gegnerischen Fans zu provozieren. Die Polizei stellte sich dazwischen und verhinderte ein Aufeinandertreffen. Die erkennbar linsalternativen Fans von "Roter Stern Lübeck" wurden zum eigenen Schutz ein Stück weit begleitet, bis sicher war, dass keine Angriffe mehr zu befürchten waren. Um 16.10 Uhr war der Einsatz beendet, die Polizei hatte einige Platzverweise ausgesprochen, Festnahmen oder Gewahrsamnahmen gab es keine, verletzt wurde niemand.

http://www.presseportal.de/pol…..on_luebeck

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11:10
16. Oktober 2009


admin

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Beiträge 6348

[...] Zu den Ereignissen beim Spiel Roter Stern Lübeck (RSL) gegen die dritte Mannschaft des VfB Lübeck nimmt der Vorstand des RSL Stellung [...]

[...] die Stellungnahme des Vereins im Wortlaut:

(") Am 11. Oktober 2009 empfing der Rote Stern Lübeck die dritte Mannschaft vom VfB Lübeck. Hiermit möchten wir die Geschehnisse während und nach dem Spiel zur bisherigen Berichterstattung richtig stellend bzw. ergänzend schildern.

1. Während des Spiels ist niemand auf den Platz gestürmt. Die betreffenden VFB-Hooligans standen am Spielfeldrand und beschimpften die Spieler des Roten Sterns, drohten diesen mehrfach, sie nach Spielschluss umzubringen, bezeichneten sie wiederholt als "Schweine", zeigten immer wieder Hitlergrüße, begleitet von "Sieg Heil"-Rufen. Polizei war in der ersten Halbzeit nur in Zivil anwesend.

2. In der Halbzeitpause stürmten die 10-20 VFB-Hooligans (nicht die Ultras) auf den Platz und bauten sich vermummt 10 Meter vor den Anhängern des Roten Sterns auf, forderten sie dazu auf, sich mit ihnen zu schlagen. Die Fans des RSL ließen sich davon jedoch nicht provozieren. Ein szenekundiger Beamter in Zivil konnte durch namentliches Ansprechen der VFB-Anhänger diese dazu zu bewegen, sich an ihren Platz zurück zu bewegen. Erst danach kam ein größeres Aufgebot der Polizei mit Helmen, Schlagstöcken und Hunden.

3. Diese stellten sich nun vor die RSL-Fans, die Beschimpfungen und Drohungen durch die gewaltbereiten Hooligans des VFB auf der anderen Seite des Spielfeldes gingen ungestört weiter.

4. Nach Spielschluss wollten wir (die Mannschaft des RSL) uns bei unseren Unterstützern bedanken, vor ihnen hatte die Polizei jedoch eine Kette gebildet, an der wir erst mal vorbei mussten. Die VFB-Hooligans standen unbeachtet auf der anderen Seite des Platzes.

5. Beim Verlassen des Platzes in Richtung Umkleidekabinen wurden meine Mannschaft und die Betreuer des RSL von den VFB-Hooligans mit Flaschen beworfen und beschimpft. Die Polizei stand tatenlos in etwa 70 Meter Entfernung weiter vor den RSL-Anhängern. Auf Hinweise entgegneten sie, sie hätten es nicht gesehen und seien sowieso mit zu wenig Beamten vor Ort, um dagegen vorzugehen. Sie würden hier außerdem die RSL-Fans schützen. Die Beamten haben nach Spielende also eben gerade nicht eingegriffen, eine Eskalation wurde dadurch verhindert, dass sich die Aktiven des RSL nicht haben provozieren lassen, sondern einfach in die Kabine gingen.

6. Die Beamten haben einen Teil der Anhänger des RSL bis zum Lindenteller, nicht bis zur Alternative geleitet.

7. Nach dem Spiel entschuldigten sich Spieler und Betreuer und auch Ultras des VFB für das Verhalten der Gruppe, distanzierten sich von den Gewaltbereiten.

8. Außerdem ist zu bemerken, dass die Aggression nicht von den Ultras (Frontside 99, UKL usw.) des VFB ausgingen. Diese verhielten sich genauso fair wie alle Spieler beider Mannschaften, sowie der Anhänger des RSL, sorgten mit diesen aber vor allem für eine imposante Geräuschkulisse (400 Zuschauer bei einem Kreisklasse D Spiel sind aber auch so schon enorm…) (")

http://www.ultras.ws/roter-ste…..48-s8.html

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