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VfB Oldenburg – Goslarer SC [06.06.09]

BenutzerBeitrag

11:00
7. Juni 2009


admin

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Beiträge 6348

Ausschreitungen in Oldenburg

Nach der 1:2-Heimniederlage des VfB Oldenburg gegen den Goslarer SC ist es zu gewaltsamen Ausschreitungen gekommen. Wie die Polizei mitteilte, strömten die Oldenburger nach Abpfiff auf das Spielfeld, lieferten sich Rangeleien mit gegnerischen Fans und griffen Goslarer Spieler an. Mit massivem Polizeiaufgebot gelang es, die Situation unter Kontrolle zu bringen und weitere Übergriffe auf die rund 150 Goslarer Anhänger zu verhindern. Fünf Polizisten wurden dabei leicht verletzt. Die Beamten nahmen 14 Fans in Gewahrsam. Der Goslarer SC steigt mit dem Sieg in die Regionalliga Nord auf.

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11:01
7. Juni 2009


admin

Admin

Beiträge 6348

POL-OL: ++ Enttäuschte Fußballfans randalieren und halten Polizei in Atem

Bei dem Aufstiegsspiel in die Regionalliga zwischen dem VfB Oldenburg und Goslarer SC kam es zum Abpfiff der Begegnung zu heftigen Auseinandersetzungen.

Mit Beginn des Spiels waren die gut 11.000 Zuschauer, hierunter ca. 150 Anhänger aus Goslar, alle guter Laune. Mit dem 1:0 Vorsprung für die Gäste kam es im Außenstadionbereich zu kleineren Rangeleien in der deren Verlauf zwei Körperverletzungen zur Anzeige gebracht wurden.

In der zweiten Halbzeit glich der VfB Oldenburg früh aus und die Stimmung neutralisierte sich. Erst mit der erneuten Führung der Gäste heizte sich die Stimmung bei den Oldenburger "Fans" wieder auf.

Absprachegemäß sollten von den Tribünen nach Spielende keine Fans auf das Spielfeld gelangen und die Ordner wurden auch entsprechend eingewiesen. Der Schlusspfiff kam, der Goslarer SC war aufgestiegen und plötzlich öffnete sich das Fluchttor auf der Seite der Stehtribüne. Viele aufgebrachte VfB Fans nutzten die Situation aus, um auf das Spielfeld zu gelangen. Es gab in der Folge viele Rangeleien in deren Verlauf auch die Spieler beider Vereine aufeinander losgingen. Einige Fans prügelten auch auf Spieler der Gastmannschaft ein. Der Einsatzleiter reagierte sofort und verlegte alle Polizeikräfte in den Innenraum des Stadions, wo die Situation nach kurzer Zeit beruhigt werden konnte. Das Fluchttor wurde geschlossen und die Streitparteien getrennt.

Einen Augenblick später öffnete sich ein weiteres Fluchttor in Richtung Spielfeld und einige "VfB Fans" versuchten an die Fans aus Goslar zu gelangen, was seitens des im Innenraum präsenten Polizeiaufgebots, mit Unterstützung des gesamten Einsatz- und Streifendienstes aus Oldenburg, verhindert werden konnte.

Oberstes Ziel war es jetzt, dass die Gästefans ungestört die Heimreise antreten konnten. Folglich wurde der Marschweg in Richtung Autobahnauffahrt gesperrt. Zwischenzeitlich versuchten einige "VfB-Fans" den VIP Bereich zu stürmen, was durch entschlossenes polizeiliches Einschreiten verhindert wurde.

Im Bereich der Sperrmaßnahmen kam es seitens der "VfB Fans" immer wieder zu Provokationen gegenüber der Polizei. Auch wurden in mindestens zwei Fällen halbvolle Bierflaschen und mehrfach Gläser in Richtung der Polizei geworfen.

Nachdem weitere Verstärkung aus den umliegenden Polizeidienststellen aus dem Polzeidirektionsbereich Oldenburg eingetroffen waren, beruhigte sich die Gesamtsituation zusehends. Mit Abfahrt der Goslarer Mannschaft aus dem Marschwegstadion wurde die Sperrung schließlich gegen 19.30 Uhr aufgehoben.

Nur ca. eine viertel Stunde später kam es dann in der Gottorpstraße bei dem OFI Treff zwischen den "VfB Fans" zu Streitereien. Auch hier konnte die Situation nach wenigen Augenblicken beruhigt werden und eine Gruppe von ca. 27 "VfB-Fans" verließ den Vorplatz, auf Weisung der Polizei, in Richtung Stau.

Immer im Blick der Polizei, hielt sich die "Fan-Gruppe" an der Gaststätte "Schwan" auf. Der Unmut kochte in der Situation erneut hoch, als die Spieler des VfB im Wintergarten der Gaststätte den Abend ausklingen lassen wollten. Zum Teil schlugen die Anhänger des VfB gegen die Glasfassade des Wintergartens. Um eine weitere Eskalation zu verhindern, wurden die aufgebrachten "VfB Fans", von der mittlerweile zur Verstärkung eingetroffenen Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit (BFE) der Oldenburger Bereitschaftspolizei geschlossen in die Rosenstraße geleitet. Der Großteil der Fans konnte im Anschluss an eine Personalienfeststellung, mit einem Platzverweis für den Bereich des Staus belegt, die Örtlichkeit verlassen. Drei von Ihnen wurden nach erneuten Angriffen auf Polizeibeamte in Gewahrsam genommen.

Die Bilanz des Einsatzes: 63 Platzverweise, 30 Identitätsfeststellungen, 14 Ingewahrsamnahmen und neun Strafanzeigen (Körperverletzung, Landfriedensbruch Beleidigung und Widerstandshandlungen). In der Summe wurden bei dem Einsatz fünf Polizeibeamte leicht verletzt. Die Anzahl der verletzten Fans ist derzeit noch nicht bekannt.
http://www.presseportal.de/pol…..earch=fans

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11:08
7. Juni 2009


admin

Admin

Beiträge 6348

Oldenburg: Randale nach VfB-Spiel

Vor dem Stadion: Fußball-Chaoten lieferten sich auf dem Marschweg eine zweistündige Auseinandersetzung mit der Polizei. Bilder: Thorsten Helmerichs und Kai Niemann
Unrühmliches Nachspiel: Direkt nach Abpfiff des aus Sicht des VfB Oldenburg enttäuschenden Aufstiegsspiels im Marschwegstadion kam es am Sonnabend zu schlimmen Szenen auf dem Spielfeld. Randalierer aus dem VfB-Fanblock und Akteure des VfB lieferten sich mit Spielern des Goslarer SC eine wilde Schlägerei. Später ging es vorm Stadion weiter. In Höhe der Zufahrt zum Stadion-Parkplatz kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Fußball-Chaoten und der Polizei.
Fotos unter:
http://www.nwzonline.de/fotos/…..1/4276309/

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09:37
8. Juni 2009


Morlock

Moderator

Beiträge 148

„Fans" randalieren in Oldenburg vier Stunden lang
VFB Polizei nimmt 14 Fußball-Chaoten fest – Fünf Beamte verletzt

RANDALIERER BESCHÄFTIGTEN DIE POLIZEI VOR UND IM STADION. AM ENDE WAREN WEIT MEHR ALS 100 BEAMTE EINGESETZT.

OLDENBURG – Unrühmliches Nachspiel: Nach Abpfiff des aus Sicht des VfB Oldenburg enttäuschenden Aufstiegsspiels (1:2 Niederlage gegen Goslarer SC) im Marschwegstadion kam es am Sonnabend zu schlimmen Szenen auf dem Spielfeld, vor dem Stadion und beim Hafenfest am Stau. Vier Stunden lang hielten Randalierer die Polizei auf Trab. Die traurige Bilanz: 14 Festnahmen, 63 Platzverweise, fünf verletzte Polizisten und eine unbekannte Anzahl verletzter Randalierer.

Ausgelöst wurde die Randale im Stadion offenbar durch Provokationen der Gästespieler und eine Auseinandersetzung zwischen einem Fotografen und einem Goslarer Spieler. Die Situation eskalierte, nachdem aufgebrachte Besucher zwei Fluchttore des VfB-Fanblocks geöffnet und auf das Spielfeld gestürmt waren. Der vom VfB beauftragte Ordnungsdienst hatte die Tore unbewacht gelassen. „Es gab eine klare Anweisung für die Ordner, an den Toren stehen zu bleiben", sagt VfB-Sicherheitsbeauftragter Holger Hoffmann.

Auf dem Platz prügelten sich die Oldenburger mit Spielern der Gästemannschaft. Auch Akteure vom VfB waren beteiligt. Der Polizei gelang es schließlich, die Randalierer zurückzudrängen.

Auf dem Marschweg ging es dann aber weiter. Vor dem Lokal „Elena" standen den 40 Beamten etwa 150 bis 200 Randalierer, darunter zahlreiche Hooligans, gegenüber. Es kam zu einigen Scharmützeln. Die auf einen solchen Einsatz zahlenmäßig nicht vorbereitete Polizei wurde mit Flaschen, Gläsern und gefüllten Bierbechern beworfen.

Erst als Verstärkung aus anderen Dienststellen außerhalb von Oldenburg eingetroffen war, beruhigte sich die Lage. Ein Großaufgebot von mehr als 100 Polizisten sorgte für Ordnung. Gegen 19.45 Uhr, also zwei Stunden nach Spielschluss, war der Marschweg wieder für den Autoverkehr frei. Jetzt erst konnten die P+R-Busse abfahren.

Später versammelten sich 27 Fußball-Chaoten beim „Schwan" am Stau. Ihre Wut richtete sich nun gegen die VfB-Spieler, die im Wintergarten des Lokals den Abend ausklingen lassen wollten. Die Randalierer warfen mit Flaschen und schlugen gegen die Glasfassade. Die zwischenzeitlich alarmierte Festnahmeeinheit der Bereitschaftspolizei beendete die Randale der gewalttätigen Hooligans.
http://www.nwzonline.de/index_…..id=2024893

09:52
8. Juni 2009


Morlock

Moderator

Beiträge 148

21:28
9. Juli 2009


admin

Admin

Beiträge 6348

Oldenburger Ausschreitungen vor NFV-Sportgericht

Das Sportgericht des Niedersächsischen Fußball-Verbandes (NFV) befasst sich am Freitag mit den Vorfällen beim Regionalliga-Aufstiegsspiel zwischen dem VfB Oldenburg und Goslarer SC. Nach der Partie am 30. Mai, die Goslar mit 2:1 gewann, war es zu gewaltsamen Ausscheitungen im Oldenburger Stadion gekommen. Die Polizei hatte 14 Personen in Gewahrsam genommen. 18 Oldenburger Fan-Gruppen haben sich danach von den Ausschreitungen distanziert, und der VfB verhängte Stadionverbote. Dennoch muss der Verein mit einer Strafe durch das NFV-Sportgericht rechnen.

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11:24
11. Juli 2009


admin

Admin

Beiträge 6348

Sportgericht bestraft VfB Oldenburg

Der VfB Oldenburg muss die ersten beiden Heimspiele der neuen Saison praktisch unter Ausschluss der Öffentlichkeit austragen und außerdem eine Geldstrafe in Höhe von 2.000 Euro zahlen. Mit diesem Urteil hat das Sportgericht des Niedersächsischen Fußball Verbandes am Freitagabend die Ausschreitungen nach dem Relegationsspiel zwischen dem VfB Oldenburg und dem Goslarer SC bestraft.

Die Richter sahen es als erwiesen an, dass der VfB seiner Verantwortung, die Platzdisziplin zu wahren, nicht nachgekommen ist. Die Aufarbeitung der Geschehnisse durch den VfB Oldenburg bewertete das Gericht allerdings überaus positiv. Aus diesem Grund haben die Richter davon abgesehen, den Verein mit einem Punktabzug zu bestrafen. „Man hat uns bestätigt, dass wir sehr konstruktiv gearbeitet haben, um alle Schuldigen zu ermitteln und uns nachhaltig auch unserer Verantwortung gestellt haben”, erklärt VfB-Präsident Frank Lachmann.

Bestraft wurden aber nicht nur die Oldenburger. Auch der Goslarer SC muss eine Geldstrafe in Höhe von 400 Euro zahlen. Außerdem wurde der Spieler Gregor Podolczak zu einer Sperre von sechs Wochen verurteilt. Das Gericht hat ihm angelastet, seine Beteiligung geleugnet zu haben, obwohl diese unter anderem vom Schiedsrichter bestätigt worden war.

„Wir akzeptieren diese Strafe schweren Herzens. Leid tut es uns vor allem für die Zuschauer, die jetzt nicht ins Stadion dürfen, weil eine kleine Minderheit von Chaoten randaliert hat”, so Lachmann. Der Verein habe die Verantwortung für die Vorkommnisse zu übernehmen, wenngleich auch vom Gericht festgestellt wurde, dass der Sicherheitsdienst seinen Verpflichtungen nicht nachgekommen ist. „Die Verantwortung dafür und für das Verhalten der Zuschauer hat der Verein. Aus diesem Grund muss Goslar auch eine Geldstrafe zahlen, weil deren Fans ebenfalls in den Innenraum gelangt sind”, erklärt Lachmann die Sichtweise der Richter.

Der VfB Oldenburg wird zu den ersten beiden Spielen lediglich 700 Sitzplatzkarten, inklusive der Dauer- und Sponsorenkarten, ausgeben.
http://www.vfb-oldenburg.de/ma…..topmenu=42

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