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Brüssel:Polizei nimmt 280 gewaltbereite Fans fest [03.09.10]

BenutzerBeitrag

09:47
4. September 2010


admin

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Beiträge 6348

Schlag gegen Krawallmacher
Polizei nimmt 280 gewaltbereite Fans fest

Am Rande des EM-Qualifikationsspiels zwischen Deutschland und Belgien hat die Polizei etwa 280 gewaltbereite Chaoten festgenommen. In Brüssel kam es zu vereinzelten Zusammenstößen. Vor dem Spiel hatte die Bundespolizei 42 potentiellen Hooligans die Ausreise aus Deutschland verweigert.

Nach Informationen des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) sind am Rande des EM-Qualifikationsspiel zwischen Belgien und Deutschland (0:1) rund 280 gewaltbereite Fans festgesetzt worden. "Die Polizei hat hart und konsequent durchgegriffen", sagte DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach am Freitagabend nach dem Spiel in Brüssel. 500 bis 700 gewaltbereite Fußball-Anhänger seien nach Belgien gereist, die Polizei habe sie schon vor dem Stadion abgefangen. In der Innenstadt von Brüssel soll es zu einigen Auseinandersetzungen zwischen Chaoten und Sicherheitskräften gekommen sein, berichtete Niersbach.

Schon vor den Vorfällen hatte sich der DFB offiziell über die Ticket-Verkaufspraxis der belgischen Gastgeber beklagt. Entgegen der internationalen Praxis hat Belgien 6500 Eintrittskarten unkontrolliert direkt an deutsche Fans verkauft. Niersbach hat bei der Europäischen Fußball-Union Uefa bereits Beschwerde eingelegt.

Insgesamt waren rund 9000 deutsche Anhänger im Stadion. Über die offiziellen DFB-Kanäle wie Fanclub und Vereine sind 2500 Tickets abgesetzt worden. Die Belgier gaben im Vorverkauf bis zu zehn Tickets an deutsche Zuschauer ab, üblich sind nur vier Karten pro Person. Nach den Regeln der Uefa stehen den Anhängern der Gastmannschaft zehn Prozent der verkauften Karten zu, in Brüssel wären das rund 4500 Tickets gewesen. Der DFB hatte laut Niersbach den belgischen Verband bereits Tage vor dem Spiel wegen der kritisierten Verkaufs-Praxis kontaktiert.

In der Brüsseler Innenstadt war schon Stunden vor dem Spiel ein großes Polizeiaufgebot präsent. Dabei wurde die belgische Polizei von 80 deutschen Beamten unterstützt. Zudem hatte der DFB auch eigene Ordner in Brüssel dabei.

Vor dem Spiel hatte die deutsche Bundespolizei 42 in der Datei "Gewalttäter Sport" registrierten Personen die Ausreise verweigert. Dies sei das Ergebnis von Kontrollen der Züge an den Grenzübergängen nach Belgien und den Niederlanden, bestätigte Bernd Küppers, Pressesprecher der zuständigen Polizeiinspektion Aachen .

Insgesamt untersuchte die Polizei bis zum frühen Abend etwa 1500 Personen. Zu den Ausreiseverweigerungen kamen noch eine Strafanzeige wegen Volksverhetzung und eine wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz.

Als "Gewalttäter Sport" eingestufte Hooligans müssen sich normalerweise an Spieltagen bei Polizeistationen an ihrem Wohnort melden, um sicherzustellen, dass sie nicht zu den Spielen fahren.
http://www.spiegel.de/panorama…..51,00.html

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14:20
4. September 2010


admin

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Bundespolizei verweigert 45 "Gewalttätern Sport" die Ausreise

Die Bundespolizei hat anlässlich des EM-Qualifikationsspiels zwischen Deutschland und Belgien insgesamt 45 "Gewalttätern Sport" die Ausreise untersagt. Rund 300 Bundespolizisten führten hierzu Schwerpunktkontrollen an der Grenze zu Belgien durch. Ziel war es schon im Wege der Anreise gewaltbereite Fans zu erkennen und die Weiterfahrt durch die Ausreiseuntersagung zu verhindern.

Der Präsident des Bundespolizeipräsidiums Matthias Seeger sagte hierzu: "Wirksame polizeiliche Maßnahmen, ein weitgehend friedlicher Verlauf und ein Sieg für Deutschland – mehr kann man sich wirklich nicht wünschen. Ich danke allen Einsatzkräften für ihr Engagement."

Zusätzlich unterstützten 46 Beamte der Bundespolizei die belgischen Sicherheitsbehörden vor Ort in Brüssel und trugen somit wesentlich zum friedlichen Verlauf rund um das Spiel bei. Einige Fans zeigten sich zwar verwundert über die Anwesenheit ihrer Bundespolizei in Belgien, nahmen aber dennoch den Einsatz sehr gut an.

"Das ist ein richtungsweisender Schritt für die zukünftige europäische Zusammenarbeit" so Seeger weiter. Das bestätigte auch die belgische Innenministerin, welche sich persönlich vor Ort von der sehr guten deutsch-belgischen Zusammenarbeit überzeugte.

Bundespolizeipräsidium (Potsdam)

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14:22
4. September 2010


admin

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Beiträge 6348

207 Festnahmen in Brüssel – Kritik am Gastgeber

Nach Feststellung der Personalien seien die gewaltbereiten Fans inzwischen wieder auf freiem Fuß, teilte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Samstag mit. 500 bis 700 sogenannte gewaltbereite Fußball-Anhänger waren nach Belgien gereist, die Polizei hatte sie schon vor dem Stadion abgefangen. In der Nacht nach dem Spiel habe es laut DFB keine Ausschreitungen mehr gegeben.

"Die Polizei hat hart und konsequent durchgegriffen", sagte DFB- Generalsekretär Wolfgang Niersbach am Freitagabend nach dem Spiel in Belgien. In der Innenstadt von Brüssel sei es zu einigen Auseinandersetzungen zwischen Chaoten und Sicherheitskräften gekommen sein, berichtete Niersbach.

Schon vor den Vorfällen hatte sich der DFB offiziell über die Ticket-Verkaufspraxis der belgischen Gastgeber beklagt. Entgegen der internationalen Gepflogenheiten verkaufte Belgien 6500 Eintrittskarten unkontrolliert direkt an deutsche Fans. Niersbach hat bei der Europäischen Fußball-Union UEFA bereits Beschwerde eingelegt.

Insgesamt waren rund 9000 deutsche Anhänger im Stadion. Über die offiziellen DFB-Kanäle wie Fanclub und Vereine sind 2500 Tickets abgesetzt worden. Die Belgier gaben im Vorverkauf bis zu zehn Tickets an deutsche Zuschauer ab, üblich sind nur vier Karten pro Person. Nach den Regeln der UEFA stehen den Anhängern der Gastmannschaft zehn Prozent der verkauften Karten zu, in Brüssel wären das rund 4500 Tickets gewesen. Der DFB hatte laut Niersbach den belgischen Verband bereits Tage vor dem Spiel wegen der kritisierten Verkaufs-Praxis kontaktiert.

In der Brüsseler Innenstadt war schon Stunden vor dem Spiel ein großes Polizeiaufgebot präsent. Dabei wurde die belgische Polizei von 80 deutschen Beamten unterstützt. Zudem hatte der DFB auch eigene Ordner in Brüssel dabei.

Die Bundespolizei hatte schon im Vorfeld der Partie 45 sogenannten "Gewalttätern Sport", die als gewaltbereit registriert sind, die Ausreise aus Deutschland nach Belgien untersagt. Rund 300 Bundespolizisten hatten am Spieltag an der deutsch-belgischen Grenze Schwerpunktkontrollen durchgeführt und die Einreise von Randalierern ins Nachbarland verhindert.

dpa

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