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Fan schwer verletzt: Vorwürfe gegen Polizei

BenutzerBeitrag

12:26
24. März 2009


admin

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Beiträge 6348

Fan schwer verletzt: Vorwürfe gegen Polizei

Bielefelder Kommissariat ermittelt – Weekend Brothers planen eine Fan-Aktion beim Bayern-Spiel des VfL Nach den Vorfällen am Rande des VfL-Spiels in Bielefeld erheben VfL-Fans schwere Vorwürfe gegen die Bielefelder Polizei. Die Einsatzkräfte hätten überreagiert und brutal mit dem Schlagstock auf einen 16-Jährigen eingeschlagen (WAZ berichtete).
„Wir werden den Fall vorbehaltlos aufklären", sagt Bielefelds Polizeisprecher Martin Schultz.
Ein unabhängiges Kommissariat übernehme die Ermittlungen. Ein Gespräch mit dem verletzten Wolfsburger, der wieder zuhause ist, sei geplant. Den Polizisten, der auf ihn eingeschlagen hatte, erwartet möglicherweise eine Anzeige. „Wir raten den Eltern dazu", sagt VfL-Fanbeauftragter Holger Ballwanz.
Der Fanclub „Weekend Brothers" erlebte den Zwischenfall hautnah, „solch eine Brutalität der Polizei" hätte er noch nie erlebt, so ein Mitglied. Einer von ihnen ging nach dem Spiel bei Rot über die Ampel, dafür sollte er Strafe zahlen. Der Rest der Gruppe wartete auf ihn – da eskalierte die Situation. Die Polizei zog Schlagstöcke, sprühte Reizgas und schlug auf den 16-Jährigen ein. „Diese schrecklichen Bilder vergessen wir nicht", so die Weekend Brothers. Beim nächsten Spiel wollen sie Transparente ausrollen, um gegen „Gewalt der Polizei" zu demonstrieren und ihre Solidarität mit dem 16-Jährigen zu zeigen. Die geplante Fahrt zum Oberliga-Auswärtspiel des VfL II in Magdeburg hat der Fanclub abgesagt.
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12:31
24. März 2009


admin

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Beiträge 6348

Schlagstöcke und Reizgas: Ärger nach dem VfL-Spiel

«Nach dem Fußballspiel des VfL Wolfsburg bei Arminia Bielefeld ging es am»« Samstag mächtig rund: VfL-Fans gerieten nach der Partie auf dem Weg zum Bahnhof mit der Bielefelder Polizei aneinander. Der Wolfsburger Uwe Schiller war mittendrin und ist schockiert: „Die Polizei hat total überreagiert. Ich bin entsetzt." »
Auslöser war offenbar ein VfL-Fan, der bei Rot an der Fußgängerampel über eine Straße ging – und dafür sofort von der Polizei zur Kasse gebeten wurde. „Überzogen", schimpfte der VfL-Fanbeauftragte Holger Ballwanz, der dabei war. Anschließend habe es Diskussionen gegeben, die Polizei setzte schnell Schlagstöcke und Reizgas ein. Ein junger Mann aus Wolfsburg ging dabei mit schweren Verletzungen blutend zu Boden und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Stimmung war sehr aufgeheizt. „Die Polizei sprühte das Reizgas direkt in die Gruppe", so Schiller. „Das war vollkommen überzogen." Danach sei die Stimmung noch aggressiver geworden. Dass die Polizei so auf die Wolfsburger Fans losging, sei „völlig unnötig gewesen", meinte auch Fanbeauftragter Ballwanz. Er will jetzt einen Beschwerdebrief an die Polizei schicken – und zudem den Beamten ermitteln, der den VfL-Fan in Bielefeld krankenhausreif geschlagen habe. „Mit den Eltern des Jungen werden wir überlegen, ob wir Anzeige gegen diesen Polizisten erstatten."

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12:52
24. März 2009


admin

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Beiträge 6348

BIELEFELD: 16-jähriger Fan aus Wolfsburg schwer verletzt
Auseinandersetzung mit VfL-Ultras / Schwere Vorwürfe gegen die Polizei

Bielefeld. Euphorisch gingen die Fans des VfL Wolfsburg nach dem 3:0-Sieg am Samstag zurück zum Bielefelder Bahnhof. Doch plötzlich kippte die Stimmung um, nachdem ein Fan wegen der Missachtung einer roten Fußgängerampel von Polizisten festgehalten wurde. Bei dem anschließenden Gerangel zwischen Polizisten und den sogenannten Wolfsburg-Ultras wurde ein 16-Jähriger schwer im Gesicht verletzt. Angeblich von einem Polizeibeamten.

Das Fan-Forum des VfL Wolfsburg läuft seitdem geradezu über. Augenzeugen und solidarische Fans schimpfen dabei auf die Beamten der Einsatzhundertschaft. Ein Polizist soll den Jugendlichen mit einem Schlagstock im Gesicht getroffen und ihn anschließend sogar noch am Boden getreten haben, zudem sollen die zu Hilfe eilenden Beamten wahllos Pfefferspray in die Menge gesprüht haben.

Behördensprecher Martin Schultz bestätigte gestern auf Nachfrage der Lokalredaktion, dass es am Samstag an der Jöllenbecker Straße zu der Auseinandersetzung gekommen ist. Beamte hätten nach der Personalienüberprüfung eines Fans aufgebrachte Ultra-Fans auf den Gehweg der anderen Straßenseite zurückdrängen wollen. “Dabei kam es zur Randale. In dem Gedränge ist der 16-Jährige gestürzt und hat sich am Kopf verletzt.” Mit einer klaffenden Platzwunde unterhalb der Nase musste der Jugendliche ins Krankenhaus gefahren werden. Erst am Sonntagabend durfte er wieder nach Hause.

Eltern überlegen, Anzeige zu erstatten

Dem Jungen gehe es den Umständen entsprechend gut, sagte gestern Wolfsburgs Fanbeauftragter Holger Ballwanz. “Dass die Polizei so auf unsere Fans losgegangen ist, war völlig überzogen.” Der Ex-Bundesliga-Profi kündigte eine Beschwerde gegen die Polizei an. “Die Eltern des Jungen überlegen, Anzeige gegen den betreffenden Polizisten zu erstatten.”

Wegen des schweren Vorwurfs der Wolfsburger Fans, der 16-Jährige sei durch den Schlagstock eines Polizisten verletzt worden, ermittle jetzt das Kriminalkommissariat 14 – zuständig für Beamtendelikte, so Schultz. Bisher gebe es zwei Versionen. “Erst nach Anhörung aller Beteiligten werden wir dazu Stellung nehmen.”

Der 52-jährige Uwe Schiller war Augenzeuge des Vorfalls: “Ich stehe noch immer unter Schock. Die Polizisten sprangen mit voller Kampfmontur in die Menge.” Plötzlich habe der Junge am Boden gelegen, höchstens 60 Kilo schwer, überall Blut. “Ich hatte das Gefühl, die Polizisten waren selbst erschrocken, was sie da angerichtet hatten.”
14 Fotos unter:
http://www.nw-news.de/nw/lokal…..nt=2913008

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19:44
24. März 2009


admin

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Beiträge 6348

Wolfsburg-Fan angeblich Opfer von Polizei-Einsatz

Zu massiven Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und Gästefans soll es nach dem Bundesligaspiel des VfL Wolfsburg in Bielefeld gekommen sein. Ein 16-jähriger Wolfsburger wurde verletzt. Die Niedersachsen sprechen von »schweren Übergriffen« der Polizisten.

Zu der Konfrontation kam es während des Rücktransportes der Gästeanhänger zum Bielefelder Hauptbahnhof. Polizeisprecher Martin Schultz gab an: »Gegen 17.50 Uhr sollte ein Wolfsburger Ultra von den Einsatzkräften kontrolliert werden.« Im Verlauf dieser Überprüfung des gewaltbereiten VfL-Fans hätten sich andere Wolfsburger mit dieser Person solidarisiert und diese Polizeimaßnahme unterbinden wollen. Daher habe die Polizei Strafanzeige wegen Widerstandes und wegen Landfriedensbruchs erstattet.

Zwischen den Polizeibeamten und den Anhängern, die noch den 3:0-Sieg ihres Teams gegen die Bielefelder Arminen feierten, sei es also zu einer Rangelei gekommen. Ein 16-jähriger Wolfsburger, so erklärte Martin Schultz, stürzte rückwärts und fiel mit dem Hinterkopf auf einen Bordstein. Der Rettungswagen wurde umgehend alarmiert und der Jugendliche in die Bielefelder Krankenanstalten Gilead transportiert. Dort wurde eine stark blutende Wunde versorgt. Zur Beobachtung behielten die Ärzte den Verletzten stationär in der Klinik. Schon am Sonntag konnte der junge Mann zurück nach Wolfsburg reisen.

Augenzeugen aus dem Wolfsburger Fan-Umfeld schildern den Vorfall indes völlig anders. Der Auslöser der Polizeimaßnahme soll ein Fan gewesen sein, der trotz einer roten Fußgängerampel über die Straße ging und »dafür zur Kasse gebeten« worden sei. Der Wolfsburger Fanbeauftragte Holger Ballwanz, der früher als Fußballprofi für den VfL und den Hamburger SV spielte, ist darüber empört: »Das ist überzogen.«

Ballwanz war selbst vor Ort. Er hat »so etwas in den sieben Jahren als Fanbeauftragter noch nicht erlebt«, wie er gestern dieser Zeitung sagte. Wolfsburg-Fans berichteten zudem, die Polizisten hätten Schlagstöcke und Reizgas eingesetzt. Der am Boden liegende Junge sei obendrein mit Schuhen gegen den Kopf getreten worden.

Martin Schultz wollte diese Vorwürfe gestern nicht kommentieren. Holger Ballwanz schloss derweil rechtliche Schritte nicht aus. Entscheidend jedoch sei, dass es dem 16-Jährigen nach den Verletzungen »den Umständen entsprechend gut geht«.
http://www.westfalenblatt.de/n…..;artikel=1

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