Kickers Offenbach: Der OFC muss in den kommenden zwei bis vier Wochen auf Verteidiger Markus Husterer verzichten. Der 28 Jahre alte Innenverteidiger hatte sich im Auswärtsspiel bei Rot-Weiß Oberhausen (1:1) eine Schultereckgelenks-Sprengung zugezogen. Die Auswertung der Röntgenaufnahmen ergab, dass keine Operation nötig ist und die Verletzung konservativ behandelt werden kann. Husterer zählt bei den Hessen zu den Stammspielern, kam in 22 von 23 Partien in dieser Saison zum Einsatz. Dabei erzielte der Abwehrspieler drei Tore und bereitete einen Treffer vor.
Rot-Weiß Oberhausen: Der Treffer von RWO-Offensivspieler Serkan Göcer in der Nachspielzeit zum 2:2-Endstand gegen Preußen Münster steht bei der ARD-Sportschau ebenso für das “Tor des Monats Januar” zur Wahl wie die sehenswerten Treffer von Danny Blum (SV Sandhausen/gegen Unterhaching) und Danny Latza (SV Darmstadt 98/gegen Sandhausen). Mitkonkurrenten der drei Drittliga-Kicker sind Nationalspieler Marco Reus (Borussia Mönchengladbach) und Pavel Krmas vom SC Freiburg.
VfL Osnabrück: Der VfL ist auf der Suche nach einem neuen Präsidenten. Dr. Dirk Rasch, der im Jahr 1997 Hartwig Piepenbrock als Präsident der Osnabrücker beerbt hatte, trat mit sofortiger Wirkung von seinem Amt zurück. Im August des vergangenen Jahres hatte der 61-Jährige noch angekündigt, erst am Ende seiner fünften Amtsperiode im November 2012 aufhören zu wollen. In Raschs Amtszeit gelang den Lila-Weißen viermal der Aufstieg in die 2. Bundesliga, allerdings ging es viermal zurück in die dritthöchste deutsche Spielklasse. “Eigentlich war es meine Absicht, mich bereits im vergangenen Jahr unmittelbar nach dem Abstieg aus der Verantwortung zurückzuziehen”, sagte Rasch: “Ich habe mich aber dagegen entschieden, da es galt, den VfL gemeinsam mit allen Verantwortlichen wieder einmal neu aufzustellen – sportlich und finanziell. Spätestens nach der Rückkehr von Trainer Pele Wollitz scheint der VfL in dieser Hinsicht auf einem guten Weg zu sein. Der Hauptgrund für meinen vorzeitigen Rückzug ist die Erkenntnis, dass ehrenamtliches Wirken – so wie ich es in den vergangenen 15 Jahren nach meinem Selbstverständnis praktiziert habe – sowohl zeitlich und auch von der Motivation her nicht mehr in ausreichender Verantwortung für den Verein auszuüben ist.” Als Interims-Präsident springt “Vize” Gert Lehker ein.
Chemnitzer FC: Der CFC konnte jetzt sein 1000. Mitglied begrüßen. Der 36 Jahre alte Chemnitzer Finanzberater Sven Geißler wurde in der Halbzeitpause der Partie zwischen dem CFC und der SpVgg Unterhaching (5:1) offiziell in den Verein aufgenommen. Die Mitgliederzahl ist in den vergangenen Monaten deutlich angestiegen. Seit dem Aufstieg in die 3. Liga im Frühsommer verzeichnete der Verein über 300 Neuanmeldungen.
FC Carl Zeiss Jena: Um nach der Absage der für vergangenen Samstag geplanten Partie gegen den 1. FC Heidenheim im Rhythmus zu bleiben, bestritt der FC Carl Zeiss ein Testspiel gegen den Nord-Regionalligisten Hallescher FC. Im mit Schnee bedeckten Ernst-Abbe-Sportfeld verlor Jena 0:1. Das entscheidende Tor für den Viertligisten gelang Steven Ruprecht. Beim FCC kam der erst kurz vor Transferschluss verpflichtete Angreifer Alban Ramaj (zuvor FC Erzgebirge Aue) über 90 Minuten zum Einsatz. Sebastian Huke (bisher VfL Wolfsburg II) spielte eine Halbzeit. Der zweite Liga-Auftritt der Jenaer in diesem Jahr ist nun für Samstag geplant. Ab 14 Uhr gastieren die Thüringer bei Kickers Offenbach. Im Hinspiel hatte sich der OFC 2:1 durchgesetzt.
VfR Aalen: Nach dem Heimsieg im Spitzenspiel gegen den SSV Jahn Regensburg (2:1) bedankte sich VfR-Trainer Ralph Hasenhüttl bei den vielen Helfern, die das Spielfeld im Vorfeld vom Schnee befreit hatten. “Ich hätte es noch am Morgen nicht für möglich gehalten, dass die Partie stattfinden kann. Aber unsere Fans haben – wie schon zuvor gegen Bielefeld – eine unglaubliche Schipp-Aktion hingelegt”, so Hasenhüttl. Auch gegen die Arminia (3:1) hatten die Aalener nach einem zwischenzeitlichen 0:1-Rückstand noch drei Punkte eingefahren. Ex-Profi Hasenhüttl: “Meine Mannschaft legt unbändigen Willen sowie große Laufbereitschaft an den Tag.”
SV Wehen Wiesbaden: Der SVWW kann vorerst nicht mit Nils-Ole Book (Kahnbeinbruch), Marcus Mann (Bänderriss im Sprunggelenk) und Timo Nagy (Bänderprobleme im Knie) planen. Das Trio hatte sich im Training vor dem Derby beim SV Darmstadt 98 (1:0) verletzt. Verzichten muss Wehen auch vorerst auf Nikolas Ledgerwood. Der defensive Mittelfeldspieler handelte sich gegen die “Lilien” wegen einer Tätlichkeit die Rote Karte ein und wurde vom DFB-Sportgericht für drei Meisterschaftsspiele gesperrt. Langzeitverletzt fehlen Thorsten Burkhardt, Thorsten Barg und Alf Mintzel.
SSV Jahn Regensburg: Vertreter der Stadt Regensburg, des Bayerischen Fußballverbandes (BFV) und des SSV Jahn Regensburg kamen jetzt auf der Geschäftsstelle des Jahnstadions zusammen. Oberbürgermeister Hans Schaidinger, BFV-Präsident Dr. Rainer Koch sowie Vorstand, Aufsichtsrat und Geschäftsführung der Regensburger tauschten sich über den aktuellen Stand und den weiteren Verlauf des Stadionneubaus aus. Dabei sicherte Koch der Stadt Regensburg und dem SSV Jahn die Unterstützung des BFV für den Fall zu, dass der Jahn bereits vor der Fertigstellung des neuen Stadions in die 2. Bundesliga aufsteigen sollte. Der Verband werde den Verein und die Stadt Regensburg “in jedem Fall dabei unterstützen, eine für alle Seiten vertretbare Interimslösung zu finden”, so Koch. Oberbürgermeister Schaidinger nutzte den Termin auch dazu, um über den aktuellen Stand des Projekts zu informieren: “Etwa Ende März 2012 steht fest, wer die Projektsteuerung für das neue Fußballstadion übernehmen und uns bis zur Fertigstellung fachlich begleiten wird. Das Vergabeverfahren läuft.” Johannes Baumeister, kaufmännischer Leiter des SSV, zog nach dem Termin ein positives Fazit: “Wir freuen uns sehr, dass zum Thema Stadionneubau alle Beteiligten an einem Strang ziehen.”
SV Werder Bremen II: “Das nervt mich”, gab Werder Bremens U 23-Trainer Thomas Wolter nach dem 2:2 gegen den 1. FC Saarbrücken ehrlich zu. Der Tabellenletzte aus der Hansestadt hatte bis zur 60. Minute 2:0 in Führung gelegen, dann aber noch zwei Punkte verspielt. “Wir sind nicht in der Lage, uns selbst zu belohnen. Ich weiß nicht, was sich meine Mannschaft in der zweiten Halbzeit gedacht hat. Das darf nicht passieren”, ging Wolter mit seinen Spielern hart ins Gericht. Dabei hatte die Begegnung gut begonnen. Ein Doppelpack von Felix Kroos sorgte für eine Zwei-Tore-Führung. “Wer 2:0 führt, muss auch gewinnen”, ärgerte sich der jüngere Bruder von Nationalspieler Toni Kroos (FC Bayern München).
Rot-Weiß Oberhausen: Beim RWO-Heimspiel gegen Kickers Offenbach (1:1) gab es ein Wiedersehen der beiden Trainer Mario Basler (RWO) und Arie van Lent (OFC). Von 1993 bis 1996 standen beide Ex-Profis beim Bundesligisten SV Werder Bremen unter Vertrag. Die Oberhausener warten nach dem Remis seit drei Runden auf einen Sieg. Der Rückstand auf das “rettende Ufer” beträgt sechs Punkte. Wegen muskulärer Probleme konnte Angreifer David Jansen gegen Offenbach nicht eingesetzt werden. Felicio Brown Forbes war von Trainer Basler aus disziplinarischen Gründen aus dem Kader gestrichen worden.
Preußen Münster: Der neue Preußen-Stürmer Marco Königs (von Fortuna Düsseldorf II) führte sich beim 2:0-Auswärtssieg in Babelsberg gut ein. Zunächst bereitete er das 1:0 von Jens Truckenbrod vor, dann erzielte er den zweiten Treffer selbst. Der 22 Jahre alte Stürmer feierte nicht nur selbst ein gelungenes Debüt, sondern bescherte auch dem neuen Preußen-Trainer Pavel Dotschew einen optimalen Einstand. “Meine Mannschaft hat gut kombiniert und das Spiel kontrolliert. Das spricht für die Stabilität”, lobte der 46-Jährige. “Wenn wir jetzt aber nicht nachlegen, war der Sieg nichts wert”, hat Dotschew bereits seine Heimpremiere gegen den SV Werder Bremen II am Freitag (19 Uhr) fest im Blick.
Arminia Bielefeld: Die Gelb-Sperre von Arminia-Kapitän Markus Schuler ist nach dem 1:3 gegen den SV Sandhausen abgelaufen. Trainer Stefan Krämer kann in der Partie beim SV Wehen Wiesbaden (Samstag, 14 Uhr) wieder mit dem 34 Jahre alten Abwehr-Routinier planen. Angreifer Eric Agyemang fehlte gegen Sandhausen wegen einer Oberschenkelzerrung. Der neue Bielefelder Stürmer Christopher Kullmann (vom Liga-Konkurrenten Rot-Weiß Oberhausen) wurde erstmals eingewechselt.
SV Sandhausen: Neu beim SVS ist ab sofort der 20 Jahre alte Stürmer Adriano Grimaldi, der von Zweitliga-Spitzenreiter Fortuna Düsseldorf ausgeliehen wurde. Der 1,88 Meter große Angreifer war im Sommer 2011 aus der Regionalliga West vom FSV Mainz 05 II zu den Düsseldorfern gewechselt und hatte für die Fortuna insgesamt sieben Begegnungen (ein Tor) in der 2. Liga bestritten. Bei der Fortuna steht der ehemalige U 19-Nationalspieler noch bis 2014 unter Vertrag. Beim 3:1 in Bielefeld kam Grimaldi zu einem ersten Kurz-Einsatz für Sandhausen. Den Verein verlassen hat dagegen Yannick Imbs. Der Vertrag des Franzosen wurde zum 31. Januar aufgelöst.
SV Babelsberg 03: Ab Ende Februar wird der SVB in Berlin mit einem neuen Image-Plakat werben. Das Motiv hat sich nicht geändert, jedoch ist der Werbespruch neu. Statt “Berlins geilster Fußballverein” heißt es künftig “Aus der Hauptstadt für Berlin” an insgesamt 100 Plakatstellen hauptsächlich in Kreuzberg, Friedrichshain, Neukölln, Schöneberg und Tempelhof. Parallel läuft die Vermarktung des Vereins in Potsdam und dem Umland. Zum Heimspiel gegen Preußen Münster (0:2) konnten nach Angaben des Vereins 140 neue Zuschauer über Marketingaktionen ins Stadion gelockt werden.
Chemnitzer FC: Im Halbfinale des sächsischen Verbandspokals trifft der CFC Anfang April (der genaue Termin steht noch nicht fest) auf den Sieger der Partie zwischen dem FSV Zwickau und Regionalliga-Spitzenreiter RB Leipzig (29. Februar). Das ergab die Auslosung. Nicht mehr dabei sein wird dann Defensivspieler Rene Trehkopf, dessen Vertrag in Chemnitz im beiderseitigen Einvernehmen aufgelöst wurde. Er wechselte zum FC Energie Cottbus II.
Rot-Weiß Oberhausen: Nach nur zweieinhalb Monaten Bauzeit am neuen RWO-Nachwuchsleistungszentrum feierten Vertreter aus Politik, Schul- und Sportverwaltung sowie die am Bau beteiligten Handwerksunternehmen und Vereinsvertreter das Richtfest. Die Arbeiten sind so weit fortgeschritten, dass schon der erste Bauabschnitt abgeschlossen werden konnte. Die schlüsselfertige Erstellung des Gebäudes wurde mit circa 630.000 Euro netto kalkuliert und wird vom Oberhausener Bauunternehmen “Arkenau & Gerwers” ausgeführt. Die Übergabe soll nun bereits Ende Mai erfolgen. Das neue Nachwuchsleitungszentrum wird eine Nutzfläche von circa 350 Quadratmetern bekommen. Neben vier Umkleideräumen und den dazugehörigen zwei Duschanlagen gibt es einen Jugend- und Schulungsraum.














